In Prenzlauer Berg haben Kräfte des Spezialeinsatzkommandos in der Nacht zu Sonntag einen Mann festgenommen, nachdem dieser einen Türsteher eines Clubs mit einer Schusswaffe bedroht, dann geflüchtet und sich in seiner Wohnung verbarrikadiert haben soll. Wie die Berliner Polizei mitteilte, soll der 21-Jährige gegen 0.30 Uhr an den Eingang eines Nachtclubs in der Schönhauser Allee getreten sein und dort den 25-jährigen Türsteher mit einer Schusswaffe bedroht haben.
Im Anschluss flüchtete der Tatverdächtige. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass dieser sich dann in seiner Wohnung in der Sredzkistraße aufgehalten haben soll. Der 21-Jährige soll sich dort verbarrikadiert sowie Suizidabsichten geäußert haben.
Haben Sie Suizidgedanken?
Wenn es Ihnen nicht gut geht oder Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen, versuchen Sie, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch eine Vielzahl von Hilfsangeboten, die Sie nutzen können.
Der Berliner Krisendienst ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern variieren nach Bezirk, die richtige Durchwahl für Ihren Bezirk finden Sie hier.
Die Telefonseelsorge ist Tag und Nacht unter der Telefonnummer 0800 1110111 erreichbar. Zudem gibt es das Angebot eines Hilfe-Chats und die Möglichkeit einer E-Mail-Beratung. Die Anmeldung erfolgt – ebenfalls anonym und kostenlos – auf der Webseite: www.telefonseelsorge.de.
Aufklärung und Informationen zum Thema Suizidprävention, die sich vor allem an Kinder und junge Erwachsene wenden, bietet der Verein Freunde fürs Leben.
Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) und der Feuerwehr rückten an. Laut Polizei nahmen Einsatzkräfte den Mann in seiner Wohnung fest, nachdem sie die Eingangstür gewaltsam öffneten. Bei einer anschließenden, richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung wurde eine Schreckschusswaffe gefunden und beschlagnahmt.
Der Tatverdächtige blieb unverletzt und wurde zur weiteren psychiatrischen Begutachtung sowie stationären Aufnahme in ein Krankenhaus gebracht. (Tsp)