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Linke: Eralp für Feiertage zu jüdischen und muslimischen Festen

2026-05-09
In gesellschaft Vom admin

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Die Linke-Spitzenkandidatin für die Berlin-Wahl, Elif Eralp, kann sich gesetzliche Feiertage anlässlich wichtiger jüdischer und muslimischer Feste vorstellen. „Das ist ein Wunsch, der aus den Communitys an mich herangetragen wurde“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Sie wolle die Idee im Falle eines Wahlsiegs am 20. September prüfen. „Ich fände es ganz wichtig, wenn es jeweils einen gesetzlichen Feiertag zu einem jüdischen und einem muslimischen Fest gäbe“, sagte Eralp. „Das wäre eine Form von Anerkennung und von Wertschätzung.“ 

Eralp geht auf das Thema in einem von ihr erarbeiteten Konzept für den Schutz jüdischen Lebens in der Stadt und gegen Antisemitismus ein, über das zuerst der „Tagesspiegel“ berichtete. „Perspektivisch sollen jüdische Feiertage Teil eines berlinweiten, modernen religionspolitischen Konzepts werden, das mehr Wahlfreiheit bei arbeitsfreien und schulfreien Tagen ermöglicht und religiöse Vielfalt real anerkennt“, schreibt sie dort.

Die Belange jüdischer Menschen an ihren Feiertagen müssten in Schulen, Hochschulen und in der Verwaltung stärker berücksichtigt werden, etwa wenn es um Prüfungstermine oder die Organisation der Arbeit gehe.

Mehr Sichtbarkeit 

„Wir wollen im Herzen Berlins jüdische Feste feiern und auch mit entsprechenden Symbolen und Beleuchtung im Stadtbild sichtbar machen“, so Eralp. Denn das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana gehöre genauso zu Berlin wie Weihnachten und das Zuckerfest am Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan. 

In dem Papier fordert Eralp zudem verlässliche Schutzkonzepte für jüdische Initiativen, Räume und Geschäfte sowie ausreichende Angebote für jüdisches Leben, Religion, Kultur, Bildung und Erinnerungsarbeit. Sie regt ein Stipendienprogramm für in Berlin lebende jüdische Kulturschaffende sowie für den internationalen Austausch an.

„Als Linke Berlin stehen wir unmissverständlich an der Seite von Jüdinnen und Juden sowie ihren Communitys und setzen uns dafür ein, dass jüdisches Leben in unserer Stadt sicher, sichtbar und selbstbestimmt gelebt werden kann“, betont Eralp in ihrem Papier. Initiativen zur Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus sowie für Dokumentation und Beratung müssten gestärkt werden.

© dpa-infocom, dpa:260508-930-53386/1

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