Eine Einfahrt des Rüstungskonzerns Rheinmetall war am Donnerstag erneut von Aktivistinnen und Aktivisten blockiert worden. Diese hatten nach Polizeiangaben seit den Morgenstunden den Zufahrtsweg auf das Gelände in Berlin-Gesundbrunnen versperrt – einige sollen sich festgeklebt haben.
Wie ein Polizeisprecher in einem Video auf der Plattform X mitteilte, war die Polizei seit 6 Uhr mit etwa 30 Kräften in der Scheringstraße im Einsatz. Acht Personen blockierten demnach die Einfahrt, sechs davon hatten sich festgemacht. Inzwischen ist der Zugang nach Angaben der Polizei wieder frei: Die Aktivistinnen und Aktivisten seien „unmittelbar“ von der Einfahrt entfernt worden, der Einsatz habe weniger als 20 Minuten gedauert, sagte die Behörde dem Tagesspiegel. Gegen alle acht Beteiligten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs eingeleitet.
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Die Aktivisten sollen laut Polizeiangaben ein Transparent mit der Aufschrift „Kein Profit mit Völkermord“ bei sich haben.
Es handelt sich bereits um die dritte Protestaktion auf dem Berliner Gelände von Rheinmetall innerhalb weniger Wochen. Am 10. April klebten sich zuletzt sieben Aktivistinnen und Aktivisten vor der Einfahrt des Unternehmens fest. Zwei Wochen zuvor stiegen Demonstranten auf das Dach des Gebäudes und gossen Farbe auf die Hausfassade. Sie hatten Transparente mit Bezug zum Nahost-Konflikt dabei. (Tsp, dpa)