Im Berliner Landwehrkanal ist am Montagvormittag eine tote Person entdeckt worden. Daraufhin gab es einen größeren Einsatz im Bereich des Dreiländerecks an der Grenze zwischen Neukölln, Kreuzberg und Treptow. Die Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften vor Ort, um den oder die Tote aus dem Wasser zu bergen. Auch ein Boot wurde eingesetzt.
„Die Person wurde bei Wartungsarbeiten am Kanal entdeckt“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr dem Tagesspiegel auf Nachfrage. Es kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz.
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„Rettungshubschrauber werden in solchen Fällen alarmiert, damit sich die Einsatzkräfte von oben ein besseres Lagebild machen können“, sagte der Sprecher. Zu Beginn des Einsatzes sei unklar gewesen, ob die Person lebe oder nicht. Später habe sich herausgestellt, dass die Person tot sei.
Der Bereich um den Fundort wurde für die Dauer des Einsatzes weiträumig gesperrt. Die Polizei bestätigt dem Tagesspiegel den Einsatz. Zu weiteren Umständen, der Identität der Person sowie der Frage, wie lange sich die Person im Wasser befand, konnte eine Sprecherin zunächst keine Angaben machen. Die Polizei werde die Ermittlungen aufnehmen.