Na, liebe Fußballfreunde, vielleicht doch noch zur WM fahren? Wenn nicht jetzt, wann dann?! Die Gelegenheit war nie günstiger, Preisalarm!!
Wer bei der WM aus dem New Yorker Stadtzentrum mit dem Zug zum Meadowlands-Stadion und wieder zurückkommen möchte, muss nur noch 105 Dollar statt – wie zuvor geplant – 150 Dollar bezahlen. Werden Sie zum Schnäppchenjäger.

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Okay, im Normalfall kostet die Hin- und Rückfahrt 12,90 Dollar. Aber hey, es ist WM, ein Aufschlag um das Zehnfache darf es da schon sein.
Es gibt aber noch einen triftigeren Grund, sich die Spiele vor Ort anzusehen – eine Sitzplatz-Kategorie, die das Ticketing revolutionieren wird: die sogenannte Front Category 1. Das ist der neue Goldstandard im Stadion, im Flugzeug wäre diese Kategorie nur vergleichbar mit einer Hängematte im Cockpit.
Martin Einsiedler ist auch schon von der „Front Category 1“ angefixed. Beeilen Sie sich, sonst sind die Tickets weg.
Gut, die Front Categoriy 1 kann ins Geld gehen. Auf der offiziellen Fifa-Website für den „Wiederverkaufs-/Umtauschmarktplatz“ wurden am Donnerstag für das Finale am 19. Juli vier Plätze dieser Kategorie für jeweils 2.299.998,85 US-Dollar angeboten.
Jetzt ist die Empörung darüber in den Fankreisen riesengroß. Ganz ehrlich, der Autor dieser Zeilen kann das nicht verstehen. Für ein läppisches Ei zahlt man inzwischen doch schon ein Vermögen.
Der Goldstandard muss seinen Preis haben. Man bekommt nun einmal auf den besten Plätzen ein Spiel, in dem 22 junge Männer 90 Minuten oder länger dem Ball hinterherrennen; außerdem hat Fifa-Präsident Gianni Infantino angekündigt, dass er dem Ticketinhaber persönlich einen Hotdog und eine Cola vorbeibringen würde. Mit etwas Glück kommt er zusammen mit seinem Buddy Donald Trump vorbei.
Das Beste aber ist: Das Ganze ist für einen guten Zweck. Infantino hat es erst neulich wieder erklärt: Die Fifa ist eine Non-Profit-Organisation, nur zu vergleichen mit Amnesty International oder Greenpeace.
Also, bitte schön, geben Sie sich einen Ruck. Lösen Sie ein Ticket. Es wird ein großer Spaß. Wenn Sie nun denken, die Zahlen in diesem Text waren ein Witz: Leider nein!