Tuesday, Feb 03, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite politik „Stadtbild“-Debatte: Sp...

„Stadtbild“-Debatte: Spahn wirft SPD Unterstellung „rassistischer Narrative“ vor

2025-11-01
In politik Vom admin

ÄHNLICHE ARTIKEL

Daten des Robert Koch-Instituts: Fast jeder Zweite erkrankt im Leben an Krebs

Nicki Minaj ist „der größte Fan des Präsidenten“: Diese US-Stars halten Donald Trump die Treue

Unions-Fraktionschef Jens Spahn hat das Agieren des Koalitionspartners SPD in der „Stadtbild“-Debatte scharf kritisiert. „Wenn wir untereinander uns gegenseitig (…) rassistische Narrative unterstellen innerhalb der Koalition, dann glaube ich, ist das nicht das, was das Zusammenarbeiten befördert“, sagte er in einem „Politico“-Interview. Er rief angesichts „brutaler“ Umfragewerte dazu auf, in der schwarz-roten Koalition Entscheidungen in der Sache zu treffen, statt „nicht immer nötige Debatten“ zu führen.

In dieser Legislaturperiode werde sich entscheiden, ob Union und SPD Volksparteien bleiben, mahnte der CDU-Politiker. „Wir gewinnen gemeinsam, wir verlieren gemeinsam. Im Moment verlieren wir gemeinsam. Die Umfragen sind brutal. Da gibt es auch nichts dran schönzureden. Der Vertrauensverlust ist groß.“ Das einzige, was am Ende für SPD und Union erfolgreich sein könne sei es, Entscheidungen zu treffen. 

Klingbeil hatte gemahnt, nicht „durch Sprache zu spalten“

Welche Äußerungen aus der SPD er konkret mit seiner Kritik meint, sagte Spahn nicht. Es hatte viel Kritik an Kanzler Friedrich Merz (CDU) aus den Reihen der Sozialdemokraten gegeben. SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil hatte gesagt: „Ich sage euch sehr klar, ich möchte in einem Land leben, in dem Politik Brücken baut und Gesellschaft zusammenführt, statt mit Sprache zu spalten. (...) Und ich sage euch auch: Ich möchte in einem Land leben, bei dem nicht das Aussehen darüber entscheidet, ob man ins Stadtbild passt oder nicht.“

Merz hatte Mitte Oktober bei einer Pressebegegnung in Potsdam auf Fortschritte durch die Migrationspolitik der Regierung verwiesen und dann gesagt: „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen.“ Damit löste er eine Diskussion über Migration und Sicherheit im öffentlichen Raum aus, die bis heute anhält. 

Spahn spricht von „linkem Empörungszirkus“

Spahn sagte, da sei „viel linker Empörungszirkus“ dabei gewesen. Auch über „die eine oder andere Äußerung“ aus den Reihen des Koalitionspartners habe er sich „gewundert, auch geärgert in Teilen“. Der Kanzler sei „bewusst“ falsch verstanden worden.

© dpa-infocom, dpa:251031-930-233406/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

auf Facebook teilen auf Twitter teilen per WhatsApp teilen auf Flipboard teilen

ÄHNLICHE ARTIKEL

Festivalleiterin Tricia Tuttle im Interview: „Die Berlinale wird unter meiner Leitung niemals ein Land boykottieren“

Festivalleiterin Tricia Tuttle im Interview: „Die Berlinale wird unter meiner Leitung niemals ein Land boykottieren“

2026-02-01

Frau Tuttle, Ihre zweite Berlinale als Festivalleiterin steht an. Was haben Sie aus dem ersten Jahr ...

Leute: Elizabeth Jagger: „Mein Vater organisiert Spieltreffen“

Leute: Elizabeth Jagger: „Mein Vater organisiert Spieltreffen“

2026-02-01

Das britisch-amerikanische Model Elizabeth Scarlett Jagger hat ihren Vater, die Rocklegende Mick Jag...

Linksextremismus: Anschlag auf Stromversorgung - Polizei steht unter Druck

Linksextremismus: Anschlag auf Stromversorgung - Polizei steht unter Druck

2026-02-01

Die Höhe der Belohnung ist einmalig, die Fahnder vom Bundeskriminalamt (BKA) sprechen zur Begründung...

Leute: Riccardo Simonetti glaubt an die Krawatte

Leute: Riccardo Simonetti glaubt an die Krawatte

2026-02-01

Riccardo Simonetti (32) glaubt an die Krawatte. Hemden mit Krawatten und dreiteilige Anzüge seien „w...

Der prominente Wochenrückblick : Tratsch, teure Mode und ein Treppenwitz

Der prominente Wochenrückblick : Tratsch, teure Mode und ein Treppenwitz

2026-02-01

Am Freitag startete in Berlin mal wieder eine Modewoche, offiziell, wie üblich, unter dem englischen...

Nächster Beitrag
„Denkt bitte auch an die Jüngeren“: Arbeitgeber fordern von Söder Verzicht auf Ausweitung der Mütterrente – CSU lehnt ab

„Denkt bitte auch an die Jüngeren“: Arbeitgeber fordern von Söder Verzicht auf Ausweitung der Mütterrente – CSU lehnt ab

EMPFOHLEN

„Als ob die Deutschen Faulenzer wären“: Union weist DGB-Kritik an geplanter Aufweichung des Acht-Stunden-Tags zurück

„Als ob die Deutschen Faulenzer wären“: Union weist DGB-Kritik an geplanter Aufweichung des Acht-Stunden-Tags zurück

2026-02-01
Sonntagstrend: Union zieht in einer Umfrage mit AfD gleich – FDP rutscht ab

Sonntagstrend: Union zieht in einer Umfrage mit AfD gleich – FDP rutscht ab

2026-02-01

MEISTGESEHEN

  • Rente: Kühnert für kleine Altersbezüge für Abgeordnete

    Rente: Kühnert für kleine Altersbezüge für Abgeordnete

  • „Nürnberger Würstchen mit der Lizenz zum Tröten“: Ricarda Lang stichelt in Karnevalsrede gegen Markus Söder

  • „Kein Freifahrtschein für Blaumacher“: Kassenärzte-Chef plädiert für Abschaffung der Krankschreibung in den ersten drei Tagen

  • „Es geht um digitale Spanner-Aufnahmen“: Hubig will heimliches Filmen in Saunen oder am See strafbar machen

  • Militär: Pistorius verteidigt Bundeswehr gegen Trumps Nato-Kritik

  • „Höchste Gefahren für Leib und Leben“: Pistorius verteidigt Bundeswehr gegen Trumps Nato-Spott

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.