Wednesday, Feb 18, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite gesellschaft Kehrtwende nach Protest...

Kehrtwende nach Protest: Staatsbibliothek möchte Zettelkataloge vorerst erhalten

2026-02-17
In gesellschaft Vom admin

ÄHNLICHE ARTIKEL

Liebe im Jenseits: Zum 100. Geburtstag des Komponisten György Kurtág

Berliner Kultursenatorin Wedl-Wilson gibt Entwarnung: Das Maxim Gorki Theater knackt sein Sparschwein

Nach der Diskussion um eine mögliche Entsorgung ihrer Zettelkataloge möchte die Staatsbibliothek das Archiv vorerst bewahren und so eine Erforschung ermöglichen. Die Institution hat nach eigenen Angaben eine Tagung organisiert, die überraschend großes Interesse an der Erforschung historischer Zettelkataloge gezeigt hat. Besonders großes Interesse gebe es an den Berliner Zettelkatalogen, die zu DDR-Zeiten entstanden seien, hieß es in einer Mitteilung. 

Worum geht es?

Die Staatsbibliothek hatte im August 2025 mitgeteilt, dass die bis Ende 2026 im Außenmagazin Friedrichshagen gelagerten Zettelkataloge eingestampft werden sollten, um dringend benötigte Flächen für die Sanierung des Hauses am Potsdamer Platz freizumachen. Die Inhalte seien gesichert, ausgewählte Karten sollten als „Zeitkapseln“ erhalten bleiben.

Die Entscheidung, die papierenen Originale des Zettelkatalogs einzustampfen, sei nicht leichtfertig getroffen worden, hieß es damals. Sie sei Ergebnis eines langwierigen internen Abwägungsprozesses, bei dem die verfügbaren Alternativen berücksichtigt worden seien. Das hatte teilweise für Kritik und Diskussionen gesorgt.

Was sagt die Direktion?

Nun folgt die Wende: „Das wissenschaftliche Symposium hat bisher kaum sichtbares, lebhaftes Interesse an der Erforschung historischer Zettelkataloge gezeigt“, wird Generaldirektor Achim Bonte in der Mitteilung der Staatsbibliothek zitiert. „Um für die gewünschten inhaltlichen und methodischen Erkenntnisprozesse hinreichend Zeit einzuräumen, sollen die bislang fehlenden Flächen innerhalb der Stiftung bis auf Weiteres gewährleistet werden können.“

Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, erklärte: „Inwieweit sich die Gesellschaft Archivierungen und Musealisierungen leisten kann, ist immer auch ein gesellschaftlicher Aushandlungsprozess. Ich bin gespannt auf die demnächst zu erwartenden Beiträge und Forschungsfragen.“ (dpa)

auf Facebook teilen auf Twitter teilen per WhatsApp teilen auf Flipboard teilen

ÄHNLICHE ARTIKEL

Tag 5 bei der Berlinale: Der Bär muss was essen

Tag 5 bei der Berlinale: Der Bär muss was essen

2026-02-17

Man ist, was man isst. In Kinosälen mampfen die Leute inzwischen alles. Bei einem Film über eine que...

Bekannt aus „Der Pate“ und „Apocalypse Now“: US-Schauspieler Robert Duvall im Alter von 95 Jahren gestorben

Bekannt aus „Der Pate“ und „Apocalypse Now“: US-Schauspieler Robert Duvall im Alter von 95 Jahren gestorben

2026-02-17

Hollywood-Star Robert Duvall ist nach übereinstimmenden US-Medienberichten tot. Der 95-Jährige starb...

Autoverkehr: Staugefahr auf der A115

Autoverkehr: Staugefahr auf der A115

2026-02-17

Wegen des Neubaus der Ringbahn- und der Westendbrücke drohen vor allem ab dem Berufsverkehr längere ...

SPD in Berlin: Michael Müller: „Ich wache nicht morgens auf und weine“

SPD in Berlin: Michael Müller: „Ich wache nicht morgens auf und weine“

2026-02-17

Dass Bundestagsabgeordnete es nicht wieder ins Parlament schaffen, kommt immer wieder vor. Es ist ab...

Wahlen: Krach: Bund muss Berlin stärker finanziell unterstützen

Wahlen: Krach: Bund muss Berlin stärker finanziell unterstützen

2026-02-17

SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach fordert ein stärkeres finanzielles Engagement des Bundes für die H...

Nächster Beitrag
Koalitionsverhandlungen: Sparen mit Schwerpunkten: SPD und CDU beraten in Brandenburg

Koalitionsverhandlungen: Sparen mit Schwerpunkten: SPD und CDU beraten in Brandenburg

EMPFOHLEN

Autoverkehr: Staugefahr auf der A115

Autoverkehr: Staugefahr auf der A115

2026-02-17
SPD in Berlin: Michael Müller: „Ich wache nicht morgens auf und weine“

SPD in Berlin: Michael Müller: „Ich wache nicht morgens auf und weine“

2026-02-17

MEISTGESEHEN

  • Wahlen: Krach: Bund muss Berlin stärker finanziell unterstützen

    Wahlen: Krach: Bund muss Berlin stärker finanziell unterstützen

  • Sicherheit, Charité, Staatsoper: Berlins SPD-Spitzenkandidat Krach fordert Zuständigkeit des Bundes

  • Es wird wieder kalt: Zum Wochenstart schneit es in Berlin und Brandenburg

  • Künstlerin für deutschen Venedig-Pavillon: Henrike Naumann in Berlin gestorben

  • Sinkende Nachfrage, steigende Kosten: Berlin stoppt Vergabe neuer Taxilizenzen

  • Wiedergutmachung für NS-Opfer wie Albert Einstein: 280.000 Entschädigungsakten gehen ins Landesarchiv Berlin

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.