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Musikfestival: Regenmassen verwandeln Wacken in Schlammfeld

2025-08-01
In gesellschaft Vom admin

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Dauerregen bis tief in die Nacht macht den Metalfans im schleswig-holsteinischen Wacken zu schaffen. Weite Teile des Areals sind Matsch oder bereits Schlamm, an vielen Stellen finden sich größere Wasserflächen. Doch es gibt Hoffnung.

So ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der Dauerregen auf dem Wacken Open Air vorbei. „Das Schlimmste ist vorbei“, sagte ein DWD-Experte. Dennoch könne es auf dem Heavy-Metal-Festival in den kommenden Tagen weiter vereinzelt zu Schauern und Gewittern kommen.

Dabei können laut dem Experten auch noch zwischen fünf bis zehn Liter Wasser pro Quadratmeter auf die bereits aufgeweichten Böden des Festivalgeländes im norddeutschen Wacken fallen. Ansonsten bleibe es trocken, und auch die Sonne könne sich gelegentlich zeigen – dann würden sogar Temperaturen von über 20 Grad erreicht. Am Donnerstag liege die Temperatur bei etwa 17 Grad.

Was die Crew tut

Viel mehr Regen hätte auch nicht kommen müssen, sagt Festivalgründer Thomas Jensen. „Das ist natürlich hart.“ Er spricht von 40 Litern Regen je Quadratmeter. Die Teams arbeiteten an allen Ecken und Enden, alles laufe eigentlich nach Plan. „Wir hätten lieber einen anderen Plan rausgeholt für Sonnenschein.“

Statt 800 Kubikmetern Hackschnitzel kämen auf den Flächen nun mehr als 3.000 zum Einsatz. Es ginge vor allem darum, die Spielflächen spielfähig zu machen. „Wir haben eigentlich noch Glück gehabt im Unglück“, sagte Mitgründer Holger Hübner. „Es hätte schlimmer kommen können.“

Gute Stimmung und reichlich Bier

Und auch die Besucher des Wacken Open Airs lassen sich die Stimmung vom Wetter nicht verderben. „Alles natürlich matschig, aber alles gut – Zelt ist trocken“, sagt Tom, der mit seinem Kumpel Dennis am Donnerstagmittag über das Festivalgelände geht. Angesichts der inzwischen scheinenden Sonne zeigte sich Tom „sehr optimistisch“.

„Es kann nur besser werden“, betont Dennis. Die beiden wollen weiter von Bühne zu Bühne ziehen. „Ein Schlammbad würde ich gerne nicht machen“, fügt Tom hinzu, bevor sie sich wieder auf den Weg machen.

Ein anderer Festivalbesucher berichtet von den nächtlichen Regenfällen: „Das Zelt ist teilweise nass, vielleicht leicht geflutet, aber sonst passt alles.“ Unter seinem Pavillon sei es trocken geblieben. Außerdem sei „die Stimmung gut und das Bier reichlich.“

Während das Festivalgelände bereits matschig ist, bleibt die Wiese um die Zelte noch grün. „Der Zustand ist tiptop“, sagt eine weitere Besucherin über den Zeltplatz. Auf den Hauptwegen des Camps gebe es allerdings „etwas nasses Gras“, wie sie es beschönigend ausdrückt.

Minister zu Besuch

Auf dem Heavy-Metal-Festival haben sich am Donnerstag zudem Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) und sein Kieler Amtskollege Tobias Goldschmidt (Grüne) für den Moorschutz stark gemacht. 

Beide erkundigten sich über ein Projekt mit Matten aus Binsen und anderen Moorgräsern auf einer 200 Meter langen Teststrecke in einem Waldstück des Festivals. „Wir versuchen aus Moor und Moorschutz wirtschaftlichen Ertrag auch zu erzielen“, sagte Schneider. Er sei gespannt, ob die Matten den Härtetest Wacken bestehen.

Die Wackener Matten bestehen aus Binsen und anderen Moorgräsern sowie Jutegarn und zur Stabilität auf der Unterseite aus Kokosfasern. Die Projektleiterin „Klimafarm“ der Stiftung Naturschutz, Elena Zydek erklärte, dass der Regen ein „echter Stresstest“ für die Matten sei.

Wenige Polizeieinsätze in der Nacht

Trotz der starken Regenfälle hielt sich die Arbeit der Polizei in der Nacht in Grenzen. Den Angaben nach blieb die Stimmung gut und überwiegend friedlich. Die Einsätze hielten sich auf niedrigem Niveau.

So erlitt ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes am späten Mittwochabend bei einer Auseinandersetzung mit einem Festivalbesucher leichte Verletzungen. Die Polizei leitete gegen den Angreifer ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein. Zudem belästigten zwei unbekannte Männer den Angaben nach eine Frau unsittlich. Die Einsatzkräfte erstatteten Anzeige wegen sexueller Belästigung.

Festival geht bis Samstag

Headliner des Festivals in Wacken sind Guns N' Roses, die am Donnerstagabend auftreten. Für die US-Rockmusiker ist Wacken der Abschluss ihrer Europa- und Nahost-Tour. Erwartet werden auch die französische Band Gojira, die US-Rocker Papa Roach, Machine Head, Saltatio Mortis, Apocalyptica und Michael Schenker. Das Wacken Open Air gilt als eines der größten Heavy-Metal-Festivals weltweit. Es dauert bis zum Samstag (2. August).

© dpa-infocom, dpa:250731-930-861069/2

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