In Los Angeles wurden zum 98. Mal die Oscars verliehen. Der große Gewinner des Abends ist „One Battle After Another“ von Paul Thomas Anderson. Der Film gewinnt sechs Oscars: Regie, beste Nebenrolle (Sean Penn), das beste Casting, das beste adaptierte Drehbuch und den besten Schnitt.
Michael B. Jordan gewinnt seinen ersten Oscar für seine Doppelrolle in „Blood & Sinners“. Jessie Buckley wird für die beste weibliche Hauptrolle in „Hamnet“ ausgezeichnet.
„Blood & Sinners“-Regisseur Ryan Coogler gewinnt seinen ersten Oscar für das Original-Drehbuch. Der schwedische Komponist Ludwig Göransson und Kamerafrau Autumn Durald Arkapaw werden ebenfalls für „Blood & Sinners“ ausgezeichnet.
Der erste Oscar des Abends ging an Amy Madigan als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle im Horrorfilm „Weapons“. Der Preis für den besten internationalen Film geht teilweise nach Deutschland. Das norwegische Drama „Sentimental Value“, das neunmal nominiert ist, wurde von der Berliner Komplizen Film koproduziert.
Sehen Sie hier die Gewinner des Abends – und wer noch nominiert war:
Bester Film
- Gewinner: „One Battle After Another“. Lesen Sie hier unsere Rezension.
- „Blood & Sinners“
- „Bugonia“
- „F1“
- „Frankenstein“
- „Hamnet“
- „Marty Supreme“
- „Sentimental Value“
- „The Secret Agent“
- „Train Dreams“
Bester Hauptdarsteller
© Getty Images via AFP
- Gewinner: Michael B. Jordan in „Blood & Sinners“
- Timothée Chalamet in „Marty Supreme“
- Leonardo DiCaprio in „One Battle After Another“
- Ethan Hawke in „Blue Moon“
- Wagner Moura in „The Secret Agent“
Beste Hauptdarstellerin
© AFP
- Gewinnerin: Jessie Buckley in „Hamnet“
- Rose Byrne in „If I Had Legs I’d Kick You“
- Kate Hudson in „Song Sung Blue“
- Renate Reinsve in „Sentimental Value“
- Emma Stone in „Bugonia“
Beste Regie
© REUTERS
- Gewinner: Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“
- Ryan Coogler für „Blood & Sinners“
- Josh Safdie für „Marty Supreme“
- Joachim Trier für „Sentimental Value“
- Chloé Zhao für „Hamnet“
Bester Nebendarsteller
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- Gewinner: Sean Penn in „One Battle After Another“
- Benicio Del Toro in „One Battle After Another“
- Jacob Elordi in „Frankenstein“
- Delroy Lindo in „Blood & Sinners“
- Stellan Skarsgård in „Sentimental Value“
Beste Nebendarstellerin
© dpa
- Gewinnerin: Amy Madigan in „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“
- Elle Fanning in „Sentimental Value“
- Inga Ibsdotter Lilleaas in „Sentimental Value“
- Wunmi Mosaku in „Blood & Sinners“
- Teyana Taylor in „One Battle After Another“
Bester internationaler Film
- Gewinner: „Sentimental Value“ (Norwegen)
- „The Secret Agent“ (Brasilien)
- „Ein einfacher Unfall“ (Frankreich)
- „Sirāt“ (Spanien)
- „Die Stimme von Hind Rajab“ (Tunesien)
Bestes Original-Drehbuch
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- Gewinner: Ryan Coogler für „Blood & Sinners“
- Robert Kaplow für „Blue Moon“
- Jafar Panahi für „Ein einfacher Unfall“
- Ronald Bronstein und Josh Safdie für „Marty Supreme“
- Joachim Trier und Eskil Vogt für „Sentimental Value“
Bestes adaptiertes Drehbuch
- Gewinner: Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“
- Will Tracy für „Bugonia“
- Guillermo Del Toro für „Frankenstein“
- Maggie O’Farrell und Chloé Zhao für „Hamnet“
- Clint Bentley und Greg Kwedar für „Train Dreams“
Bestes Casting
- Gewinnerin: Cassandra Kulukundis für „One Battle After Another“
- Nina Gold für „Hamnet“
- Jennifer Venditti für „Marty Supreme“
- Gabriel Domingues für „The Secret Agent“
- Francine Maisler für „Blood & Sinners“
Beste Kamera
© REUTERS
- Gewinnerin: Autumn Durald Arkapaw für „Blood & Sinners“
- Dan Laustsen für „Frankenstein“
- Darius Khondji für „Marty Supreme“
- Michael Bauman für „One Battle After Another“
- Adolpho Veloso für „Train Dreams“
Bestes Szenenbild
- Gewinner: Tamara Deverell und Shane Vieau für „Frankenstein“
- Fiona Crombie und Alice Felton für „Hamnet“
- Jack Fisk und Adam Willis für „Marty Supreme“
- Florencia Martin für „One Battle After Another“
- Hannah Bleachler und Monique Champagne für „Blood & Sinners“
Bester Schnitt
- Gewinner: Andy Jurgensen für „One Battle After Another“
- Stephen Mirrione für „F1“
- Ronald Bronstein und Josh Safdie für „Marty Supreme“
- Michael P. Shawver für „Blood & Sinners“
- Olivier Bugge Coutté für „Sentimental Value“
Bestes Kostümdesign
© IMAGO/Avalon.red
- Gewinnerin: Kate Hawley für „Frankenstein“
- Deborah L. Scott für „Avatar: Fire and Ash“
- Malgosia Turzanska für „Hamnet“
- Miyako Bellizzi für „Marty Supreme“
- Ruth E. Carter für „Blood & Sinners“
Bestes Make-up und beste Frisuren
- Gewinner: Mike Hill, Jordan Samuel und Cliona Furey für „Frankenstein“
- Ken Diaz, Mike Fontaine und Shunika Terry für „Blood & Sinners“
Kyoko Toyokawa, Naomi Hibino und Tadashi Nishimatsu für „Kokuho“ - Kazu Hiro, Glen Griffin und Bjoern Rehbein für „The Smashing Machine“
- Thomas Foldberg und Anne Cathrine Sauerberg für „The Ugly Stepsister“
Beste Filmmusik
© Getty Images via AFP
- Gewinner: Ludwig Göransson für „Blood & Sinners“
- Jerskin Fendrix für „Bugonia“
- Alexandre Desplat für „Frankenstein“
- Max Richter für „Hamnet“
- Jonny Greenwood für „One Battle After Another“
Bester Song
- Gewinner: „Golden“ von Joong Gyu Kwak, Yu Han Lee, Hee Dong Nam, Jeong Hoon Seo, Teddy Park, Ejae, Mark Sonnenblick in „KPop Demon Hunters“
- „Dear Me“ von Diane Warren in „Diane Warren: Relentless“
- „I Lied To You“ von Raphael Saadiq und Ludwig Göransson in „Blood & Sinners“
- „Sweet Dreams Of Joy“ von Nicholas Pike in „Viva Verdi!“
- „Train Dreams“ von Nick Cave und Bryce Dessner in „Train Dreams“
Bester Ton
© Warner Bros. Picture/Apple Original Films
- Gewinner: „F1“
- „Blood & Sinners“
- „Frankenstein“
- „One Battle after Another“
- „Sirât“
Beste visuelle Effekte
- Gewinner: „Avatar: Fire and Ash“
- „Blood & Sinners“
- „F1“
- „Jurassic World: Die Wiedergeburt“
- „The Lost Bus“
Bester animierter Film
© REUTERS
- Gewinner: „KPop Demon Hunters“
- „Arco“
- „Elio“
- „Amélie et la Métaphysique des tubes“
- „Zoomania 2“
Bester Dokumentarfilm
- Gewinner: „Mr. Nobody against Putin“
- „The Alabama Solution“
- „Come See Me in the Good Light“
- „Cutting through Rocks“
- „The Perfect Neighbor“