Monday, May 04, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite gesellschaft Gaza-Krieg: Freie Unive...

Gaza-Krieg: Freie Universität Berlin prüft „Intifada“-Treff

2025-07-17
In gesellschaft Vom admin

ÄHNLICHE ARTIKEL

Eingerostete Gelenke, morgendliche Anlaufschmerzen: Die große Mehrheit der Älteren leidet darunter

Spiel über Fritz Bauer: Deutscher Computerspielpreis geht nach Berlin

Nach einem Treffen propalästinensischer Aktivisten in der Freien Universität Berlin unter dem Motto „Wie wir die Intifada globalisieren“ prüft die Hochschule, ob dort strafbare Aussagen gefallen sind. Sei dies der Fall, „werden rechtliche Schritte eingeleitet“, erklärte die Universität auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. 

Die Universität habe die Veranstaltung weder organisiert noch genehmigt, hieß es. Das umstrittene Treffen fand am Dienstag in einem selbstverwalteten Raum des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) statt, das ist die gewählte Studierendenvertretung. 

Uni missbilligte Titel des Treffens

Die Universitätsleitung erklärte, sie habe vorher dem Asta deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie die Verwendung des Begriffs „Intifada“ im Veranstaltungstitel missbilligt – auch wenn dessen Verwendung an sich nicht strafbar sei. Als Intifada werden gemeinhin die zwei großen gewalttätigen palästinensischen Aufstände gegen Israel bezeichnet. 

Die Uni forderte den Asta nun auf, „zu beanstandeten Äußerungen, die die Werte und Satzung der FU Berlin verletzen, Stellung zu nehmen“. Laut „BZ“ sagte Mo Alattar, ein palästinensischer Hafenarbeiter aus Hamburg, mit Blick auf die israelischen Militäreinsätze im Gazastreifen: „Ich sage zu allen Zionisten, ob die anwesend sind oder nicht: Ihr seid ekelhaft, ihr erinnert mich nur an die Nazis vor 80 Jahren, die den Holocaust rechtfertigen mit allen Argumenten.“ 

Laut Uni sei ein Verbot des Treffens vorab rechtlich nicht möglich gewesen. Die betreffenden Räume seien der verfassten Studierendenschaft zur eigenständigen Nutzung überlassen. „Eingriffe der Universitätsleitung in die Nutzung dieser Räume sind nur in eng begrenzten Ausnahmefällen rechtlich möglich – etwa wenn konkrete und belastbare Hinweise auf Rechtsverstöße oder eine akute Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung vorliegen.“ Die Hochschulleitung habe im Vorfeld eine rechtliche Prüfung veranlasst, aus der aber keine strafrechtlich relevanten Inhalte hervorging. 

„De facto als Aufruf zu weltweiter Gewalt“

Kritik kam von Lasse Schauder, Bundesvorsitzender des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Die Reaktion der FU-Leitung bleibe weit hinter dem Notwendigen zurück, erklärte er. Begriffe wie „Intifada“ könnten von vielen Menschen als bedrohlich empfunden werden. Die Freie Universität biete Raum für eine Veranstaltung, „deren Titel de facto als Aufruf zu weltweiter Gewalt gegen Jüdinnen und Juden, gegen Israelis und israelische sowie jüdische Einrichtungen verstanden werden muss“.

© dpa-infocom, dpa:250716-930-804859/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

auf Facebook teilen auf Twitter teilen per WhatsApp teilen auf Pocket teilen

ÄHNLICHE ARTIKEL

Die Komödie „Gavagai“ im Kino: Ist das gut gemeint oder schon Rassismus?

Die Komödie „Gavagai“ im Kino: Ist das gut gemeint oder schon Rassismus?

2026-05-01

Den Vorwurf der Bürgerlichkeit will Maja nicht auf sich sitzen lassen. Schauspiel und Theater sind z...

Konservative Zuschauer im Blick: Amazon denkt angeblich über Neustart der Trump-Show „The Apprentice“ nach

Konservative Zuschauer im Blick: Amazon denkt angeblich über Neustart der Trump-Show „The Apprentice“ nach

2026-05-01

Kommt Donald Trumps alte Erfolgsshow zurück? Der US-Konzern Amazon prüft laut Medienberichten einen ...

Tori Amos, Pigeon, Maya Hawke, The Black Keys: Die Alben der Woche im Soundcheck

Tori Amos, Pigeon, Maya Hawke, The Black Keys: Die Alben der Woche im Soundcheck

2026-05-01

Jeden Freitag stellen vier Popmusikjournalistinnen und -journalisten ab 21 Uhr ihre Alben der Woche ...

Zum Tod von Georg Baselitz: Der letzte große Expressionist

Zum Tod von Georg Baselitz: Der letzte große Expressionist

2026-05-01

Einfach eklig, diese Füße. Übergroß nehmen sie jeder eine ganze Leinwand ein: nackte, aufgeschwollen...

Mit 88 Jahren: Maler und Bildhauer Georg Baselitz gestorben

Mit 88 Jahren: Maler und Bildhauer Georg Baselitz gestorben

2026-05-01

Der Maler und Bildhauer Georg Baselitz ist tot. Er starb im Alter von 88 Jahren, wie seine Galerie u...

Nächster Beitrag
Teilerfolg für Ex-Intendantin: 18.300 Euro – RBB muss Schlesinger einen Monat Ruhegeld zahlen

Teilerfolg für Ex-Intendantin: 18.300 Euro – RBB muss Schlesinger einen Monat Ruhegeld zahlen

EMPFOHLEN

Mordaufrufe gegen Juden in Prenzlauer Berg: Bündnis ruft zu Mahnwache auf – Kinder bemalen Gehweg mit Herzen

Mordaufrufe gegen Juden in Prenzlauer Berg: Bündnis ruft zu Mahnwache auf – Kinder bemalen Gehweg mit Herzen

2026-05-01
Johannes Oerding, Entertainer für alle Fälle: Für diese Konzerte in Berlin gibt es noch Karten

Johannes Oerding, Entertainer für alle Fälle: Für diese Konzerte in Berlin gibt es noch Karten

2026-05-01

MEISTGESEHEN

  • Anklage in Berlin-Mitte: Pflegekraft soll Stationsleitung im Krankenhaus vergiftet haben

    Anklage in Berlin-Mitte: Pflegekraft soll Stationsleitung im Krankenhaus vergiftet haben

  • Literatur-Battle: Neuer Kultursenator Evers hält es mit Schiller

  • Löhne in Berlin und Brandenburg: Mehr Geld im Portemonnaie, aber nicht in allen Branchen

  • Prozesse: Chef vergiftet? Anklage gegen Pflegerin erhoben

  • Im Stadtgrün: Auffällige Raupennester in Sträuchern - keine Gefahr

  • Wahlkampf in Berlin: Vier Schnecken rennen auf das Rote Rathaus zu

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.