Wednesday, Feb 18, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite gesellschaft Übernahmekampf: Filmför...

Übernahmekampf: Filmförderchef zu Warner: Kino ist ein Milliardengeschäft

2026-01-01
In gesellschaft Vom admin

ÄHNLICHE ARTIKEL

Liebe im Jenseits: Zum 100. Geburtstag des Komponisten György Kurtág

Berliner Kultursenatorin Wedl-Wilson gibt Entwarnung: Das Maxim Gorki Theater knackt sein Sparschwein

Was würde eine Übernahme des Hollywoodkonzerns Warner Brothers fürs Kino bedeuten? Sowohl der Streamingdienst Netflix als auch der Medienkonzern Paramount wollen das Unternehmen für Milliardensummen übernehmen. Nach Einschätzung des Chefs der deutschen Filmförderungsanstalt (FFA), Peter Dinges, würden sich beide Seiten das Kinogeschäft dann nicht entgehen lassen.

„Zunächst einmal halte ich mich bei der Bewertung von Übernahmen zurück“, sagte Dinges der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Aber im Großen und Ganzen würde ich sagen, derartige Übernahmen sollten uns nicht überraschen, denn sie deuteten sich schon lange an.“

Es habe bereits eine Fusion von Amazon und MGM gegeben, von Disney und 20th Fox. Und es sei - jedenfalls für ihn - nur eine Frage der Zeit gewesen, bis nun auch Netflix vielleicht sein eigenes Studio erwerbe.

„Viele sind beunruhigt, ob dies Auswirkungen auf das Kino hat“, sagte Dinges. In Interviews habe man von den Spitzen von Paramount und Netflix Zusicherungen gehört, dass sich an der Auswertung von Kinofilmen selbstverständlich nichts ändern würde.

„Kino ist auch Wirtschaft“

„Manche glauben dem nicht unbedingt“, sagte Dinges. Aber wenn man dem nicht glaube, könne man zumindest eines mit dem gesunden Menschenverstand feststellen - dass Kino Kultur, vielleicht auch Unterhaltung und ein Stückchen Nostalgie sei. „Aber was wir so gerne vergessen: Kino ist auch Wirtschaft.“ Kino sei ein Milliardengeschäft.

„Netflix ist wirtschaftlich vernünftig und wird auf diese Erlöse nicht verzichten wollen. Und falls Paramount den Zuschlag bekommt, die auch nicht. Dafür ist dieser Markt zu groß und zu wichtig. Das sagt mir die wirtschaftliche Vernunft“, sagte Dinges. „Von daher gehe ich davon aus, dass wir auch in Zukunft viele gute Kinofilme haben werden.“

Netflix hatte in der Vergangenheit stets betont, dass es für die Firma wichtiger sei, Filme für hunderte Millionen Streaming-Kunden zu veröffentlichen, als sie in Kinos zu bringen. Bei Ankündigung der Warner-Übernahmepläne sagte Co-Chef Ted Sarandos dann, Streifen des Studios sollen weiterhin in Filmtheater kommen. Er signalisierte allerdings, dass Netflix den Zeitraum, den Filme nur im Kino zu sehen sind, gern verkürzen würde. Amerikanische Kinobetreiber sorgen sich, dass ihnen bei kürzeren Exklusivfenstern überlebenswichtige Einnahmen entgehen könnten.

© dpa-infocom, dpa:251231-930-482845/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

auf Facebook teilen auf Twitter teilen per WhatsApp teilen auf Flipboard teilen

ÄHNLICHE ARTIKEL

Tag 5 bei der Berlinale: Der Bär muss was essen

Tag 5 bei der Berlinale: Der Bär muss was essen

2026-02-17

Man ist, was man isst. In Kinosälen mampfen die Leute inzwischen alles. Bei einem Film über eine que...

Bekannt aus „Der Pate“ und „Apocalypse Now“: US-Schauspieler Robert Duvall im Alter von 95 Jahren gestorben

Bekannt aus „Der Pate“ und „Apocalypse Now“: US-Schauspieler Robert Duvall im Alter von 95 Jahren gestorben

2026-02-17

Hollywood-Star Robert Duvall ist nach übereinstimmenden US-Medienberichten tot. Der 95-Jährige starb...

Autoverkehr: Staugefahr auf der A115

Autoverkehr: Staugefahr auf der A115

2026-02-17

Wegen des Neubaus der Ringbahn- und der Westendbrücke drohen vor allem ab dem Berufsverkehr längere ...

SPD in Berlin: Michael Müller: „Ich wache nicht morgens auf und weine“

SPD in Berlin: Michael Müller: „Ich wache nicht morgens auf und weine“

2026-02-17

Dass Bundestagsabgeordnete es nicht wieder ins Parlament schaffen, kommt immer wieder vor. Es ist ab...

Wahlen: Krach: Bund muss Berlin stärker finanziell unterstützen

Wahlen: Krach: Bund muss Berlin stärker finanziell unterstützen

2026-02-17

SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach fordert ein stärkeres finanzielles Engagement des Bundes für die H...

Nächster Beitrag
Gefährliche Silvester-Böllerei: Über 100 Festnahmen wegen Feuerwerksmissbrauchs in Berlin

Gefährliche Silvester-Böllerei: Über 100 Festnahmen wegen Feuerwerksmissbrauchs in Berlin

EMPFOHLEN

Autoverkehr: Staugefahr auf der A115

Autoverkehr: Staugefahr auf der A115

2026-02-17
SPD in Berlin: Michael Müller: „Ich wache nicht morgens auf und weine“

SPD in Berlin: Michael Müller: „Ich wache nicht morgens auf und weine“

2026-02-17

MEISTGESEHEN

  • Wahlen: Krach: Bund muss Berlin stärker finanziell unterstützen

    Wahlen: Krach: Bund muss Berlin stärker finanziell unterstützen

  • Sicherheit, Charité, Staatsoper: Berlins SPD-Spitzenkandidat Krach fordert Zuständigkeit des Bundes

  • Es wird wieder kalt: Zum Wochenstart schneit es in Berlin und Brandenburg

  • Künstlerin für deutschen Venedig-Pavillon: Henrike Naumann in Berlin gestorben

  • Sinkende Nachfrage, steigende Kosten: Berlin stoppt Vergabe neuer Taxilizenzen

  • Wiedergutmachung für NS-Opfer wie Albert Einstein: 280.000 Entschädigungsakten gehen ins Landesarchiv Berlin

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.