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Jagd auf Nazis: „The German“: Masucci drehte während des Kriegs in Israel

2025-06-09
In gesellschaft Vom admin

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Für die Dreharbeiten der Serie „The German“ hat sich der deutsche Schauspieler Oliver Masucci während des Gaza-Kriegs ein halbes Jahr lang in Israel aufgehalten. „Ich wollte, dass auch meine Kinder hier sind, weil es ein langer Zeitraum war“, sagte der 56-Jährige bei einer Veranstaltung in der Sam Spiegel Schule für Film und Fernsehen in Jerusalem. 

„The German“ hatte im März auf Europas größtem Serien-Festival „Series Mania“ in Nordfrankreich Premiere und wurde dort mit dem Preis für das Beste Drehbuch ausgezeichnet. In Deutschland soll die amerikanisch-israelische Historien-Serie in Kürze bei Magenta TV zu sehen sein. 

Auschwitz-Überlebender beteiligt sich an Jagd auf Nazi-Verbrecher

In dem Achtteiler spielt Masucci einen deutschen Juden, der Auschwitz überlebt hat, und mit seiner Familie in einem Kibbuz am See Genezareth lebt. Von dem israelischen Geheimdienst Mossad wird er dann gezwungen, sich an der Jagd auf Nazi-Verbrecher in Deutschland zu beteiligen. Dabei kommen dunkle Geheimnisse aus seiner eigenen Vergangenheit ans Licht. Das Drehbuch schrieben Ronit Weiss-Berkowitz („The girl from Oslo“) sowie Moshe Zonder, der auch die Serien „Fauda“ und „Teheran“ mitentwickelt hat. Regie führte Gabriel Bibliowicz.

Seine drei Kinder hätten zunächst Angst gehabt, während des Kriegs nach Israel zu kommen, vor allem seine kleine Tochter, erzählte Masucci, der vor allem durch die Netflix-Serie „Dark“ auch international bekannt worden ist. Es sei ihm aber wichtig gewesen, mit seinen Kindern diese Erfahrung zu machen. Sie hätten gemeinsam auch zerstörte israelische Ortschaften an der Grenze zum Gazastreifen besucht und mit Überlebenden des Hamas-Massakers vom 7. Oktober 2023 gesprochen. 

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Lernte Hebräisch im Schnellverfahren

Für die Serie in deutscher, englischer und hebräischer Sprache, die im Jahre 1970 spielt, hat er auch Hebräisch praktisch im Schnellverfahren gelernt. Die Idee der Serie habe ihn von Anfang an sehr berührt, sagte Masucci. „Sie haben mich gefragt, können wir das auf Hebräisch machen - und ich habe gesagt, auf keinen Fall.“ Er habe den Initiatoren eine halbe Stunde lang erklärt, warum es unmöglich sei, dass er in der Produktion Hebräisch spreche. „Sie haben genickt, aber dann gefragt: Können wir es trotzdem machen?“ Daraufhin habe er gelacht und eingewilligt. 

Beim Filmemachen im Ausland sei es ihm immer besonders wichtig, vor Ort einzutauchen und das echte Leben kennenzulernen. „Ich weiß nicht, was passieren würde, wenn ich einen Film in Gaza machen würde“, sagte er. Eines sei sicher: „Dieser Krieg muss aufhören.“

Sein Tipp an junge Kollegen und Kolleginnen sowie an Filmschaffende: „Wenn ihr etwas erreichen wollt, dann hört nie auf die Angst, die andere auf euch projizieren. Hört auf die Stimme in euch, die Hoffnung hat.“

© dpa-infocom, dpa:250608-930-644739/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

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