Sunday, Feb 01, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite wirtschaft „Es gibt zu viele dräng...

„Es gibt zu viele drängende Probleme“: Bill Gates verspricht 200 Milliarden Dollar „für die Ärmsten“

2025-05-09
In wirtschaft Vom admin

ÄHNLICHE ARTIKEL

Wenn das Pflegeheim plötzlich teurer wird: Was erlaubt ist und was nicht

Gründer der Bar jeder Vernunft und des Tipi am Kanzleramt: Berliner Entertainment-Legende Holger Klotzbach ist tot

Microsoft-Gründer Bill Gates will in den nächsten 20 Jahren fast sein ganzes Vermögen spenden und 200 Milliarden Dollar an die Ärmsten verteilen. „Die Leute werden viel über mich sagen, wenn ich sterbe, aber ich bin dazu entschlossen, dass sie nicht sagen können: Er ist reich gestorben“, schrieb der 69-jährige Selfmade-Milliardär am Donnerstag auf seiner Website.

„Es gibt zu viele drängende Probleme, die ich lösen kann, als dass ich Geld behalten könnte, mit dem man Menschen helfen könnte.“ Er wolle seine Gates Foundation bis Ende 2045 auflösen. Bis dahin könne sie voraussichtlich 200 Milliarden Dollar für humanitäre Zwecke ausgeben. Sein Vermögen, das in der Stiftung steckt, wird zurzeit auf 108 Milliarden Dollar geschätzt.

Gates reagierte damit auch auf die drastischen Kürzungen der Entwicklungshilfe durch die neue US-Regierung. Tesla-Großaktionär Elon Musk hat im Auftrag von US-Präsident Donald Trump das Department of Government Efficiency (DOGE) aufgebaut, das die Entwicklungshilfe-Behörde USAID drastisch verkleinerte. „Das Bild, dass der reichste Mann der Welt die ärmsten Kinder der Welt umbringt, ist nicht schön“, sagte Gates der „Financial Times“ mit Blick auf Musk.

Gates will Kindersterblichkeit senken

Deshalb wolle er sein Vermögen schneller als geplant ausgeben, um die Kindersterblichkeit zu senken, zu verhindern, dass Kinder und Mütter unnötig sterben müssten, um Krankheiten wie Kinderlähmung, Malaria und Masern zu bekämpfen und die Armut zu begrenzen, hieß es in seiner Stellungnahme. Aber das werde ohne staatliche Hilfe nicht gehen. Kinderlähmung lasse sich ohne Unterstützung der USA nicht ausrotten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Infolge der Kürzungen von Entwicklungshilfe und Hilfsprogrammen durch die Trump-Regierung, aber auch Länder wie Großbritannien und Frankreich, würden in den nächsten vier bis sechs Jahren Millionen mehr Menschen sterben, sagte Gates der Nachrichtenagentur Reuters. Er glaube aber, dass die Regierungen sich in den nächsten 20 Jahren wieder darauf besännen, Kinder vor dem Tod zu bewahren.

„Ich hoffe, dass andere wohlhabende Menschen überlegen, wie stark sie den Fortschritt für die Ärmsten beschleunigen könnten, wenn sie mehr und schneller spendeten“, sagte Gates anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Gates Foundation. Die Stiftung, die Gates zusammen mit seiner damaligen Ehefrau Melinda French Gates gegründet hatte, gehört bereits zu den größten Geldgebern weltweit. Später hatte sich ihr auch der Investor Warren Buffett angeschlossen.

Ihr jährliches Budget soll bis 2026 auf neun Milliarden Dollar steigen. Ursprünglich sollte sie auch nach Gates' Tod weiterbestehen. Sie gibt Geld unter anderem für Impf-Programme sowie für den Kampf gegen AIDS, Tuberkulose und Malaria. In der Corona-Krise waren Gates und seine Stiftung mit Verschwörungstheorien konfrontiert gewesen. (Reuters)

Armut

ÄHNLICHE ARTIKEL

„Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt: Ein Operettenhit als burleskes Silberflitterfest

„Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt: Ein Operettenhit als burleskes Silberflitterfest

2026-01-25

Jeder einmal auf dem Mond! Heinz Bolten-Baeckers muss Hellseher gewesen sein, als er das Versprechen...

250 Jahre E.T.A. Hoffmann: Die süßen Schauer des Unheimlichen

250 Jahre E.T.A. Hoffmann: Die süßen Schauer des Unheimlichen

2026-01-25

Der Grabstein, den ihm „seine Freunde“ gewidmet haben, würdigt ihn in großen Lettern als Kammergeric...

Katharine Mehrling erinnert sich an Holger Klotzbach: Er zog Menschen an wie ein Magnet

Katharine Mehrling erinnert sich an Holger Klotzbach: Er zog Menschen an wie ein Magnet

2026-01-25

Am 23. Januar 2026 ist der Impresario Holger Klotzbach nach schwerer Krankheit in Berlin gestorben. ...

CTM-Festival in Berlin: Blick in den amerikanischen Höllenschlung

CTM-Festival in Berlin: Blick in den amerikanischen Höllenschlung

2026-01-25

Die Musik ist zäh und langsam, fast schon einschläfernd. Im Normalfall ist eine solche Beschreibung ...

Agrarmesse: Letztes Wochenende der diesjährigen Grünen Woche steht an

Agrarmesse: Letztes Wochenende der diesjährigen Grünen Woche steht an

2026-01-25

Die 90. Grüne Woche geht in ihr letztes Wochenende. Heute und am Sonntag werden zum Abschluss der ze...

Nächster Beitrag
Kampf gegen Armut: Bill Gates will Milliarden-Vermögen schneller spenden

Kampf gegen Armut: Bill Gates will Milliarden-Vermögen schneller spenden

EMPFOHLEN

Glücksspiel oder Stromtarif: Mehr Verbraucher ärgern sich über verbotene Werbeanrufe

Glücksspiel oder Stromtarif: Mehr Verbraucher ärgern sich über verbotene Werbeanrufe

2026-01-25
Unternehmen: „Fatales Zeichen“: Warum SAP-Chef Klein vor der AfD warnt

Unternehmen: „Fatales Zeichen“: Warum SAP-Chef Klein vor der AfD warnt

2026-01-25

MEISTGESEHEN

  • Mobilität: Flaute bei Fahrschulen wegen geplanter Führerschein-Reform

    Mobilität: Flaute bei Fahrschulen wegen geplanter Führerschein-Reform

  • Geistiges Eigentum: Uhren und Porzellan: Schutz für regionale Industrieprodukte

  • Stahlbranche: US-Konzern will Stahlhändler Klöckner & Co kaufen

  • Folgen von Trumps Zöllen: Ökonomen sehen deutsche Wirtschaft weiter in Schockstarre

  • Inflationsrate fällt auf 1,8 Prozent: Günstigere Energie bremst Preisanstieg zum Jahresende

  • Drei große Reformen sind nötig: Wie Deutschland wieder wirtschaftlich erfolgreich werden kann

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.