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Der Ex-Teamchef leidet: Das Urteil, das Hamilton und Ferrari schmerzt: „Seelenlos“

2025-04-17
In sport Vom admin

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Es gibt Sätze, die dürften auch die Verantwortlichen bei Ferrari besonders schmerzen. Dem Rennstall, der vor allem von Emotionen lebt, von seinem Mythos. „Ferrari steht für Leidenschaft, Ferrari steht dafür, dass Tag und Nacht gearbeitet und nie aufgegeben wird“, sagt Luca di Montezemolo. 

Es war aber nicht das Einzige, was der langjährige Präsident des italienischen Autobauers und ehemalige persönliche Assistent von Enzo Ferrari kundtat. Als Fan der Scuderia, mit der der mittlerweile 77-Jährige zusammen die großen Zeiten erlebte, sei er momentan traurig: „Weil ich ein Team ohne Seele sehe.“ Und ein Team, dem es manchmal an Führung fehle.

Montezemolo weiß, wovon er spricht

Das sitzt. Ausgerechnet Ferrari. Dabei weiß keiner besser als di Montezemolo, dass der Weg zurück zum Erfolg schwer ist. Auch wenn es bei ihm damals rasend schnell ging, nachdem Enzo Ferrari ihn ein paar Jahre zuvor in einem Radio-Interview gehört und anschließend zum Gespräch eingeladen hatte. 

„Er beklagte die chaotischen Zustände in seinem Formel-1-Rennstall. Seit mehr als zehn Jahren hatte die Scuderia Ferrari keinen Titel mehr geholt. Ich sollte die Truppe neu organisieren.“ Im Sommer 1973 wurde er persönlicher Assistent von Enzo Ferrari, kurz darauf ernannte dieser di Montezemolo mit Mitte 20 zum Teamchef. 1975 wurde Lauda im Ferrari Weltmeister, 1977 noch mal, 1979 triumphierte Jody Scheckter.

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In einem „Spiegel“-Interview sagte di Montezemolo auf die Frage, was er von Enzo Ferrari gelernt habe: „Nach Niederlagen zusammenhalten und nach Erfolgen die Ansprüche nach oben schrauben! Wenn man am Sonntag gewinnt, muss man am Montag wieder trainieren, und zwar umso härter. Später verkörperte Michael Schumacher diese Denkweise wie kein Zweiter.“ In der Schumacher-Ära mit den fünf Triumphen von 2000 bis einschließlich 2004 war di Montezemolo Präsident von Ferrari. 

Eine Frage der Anpassung: Klappt es nun bei Hamilton?

Zurück in die Gegenwart: Nach Frust in Australien, dem Stimmungshoch in China mit Lewis Hamiltons Sprintsieg, Enttäuschungen in Japan und auch wieder keinem Grand-Prix-Podestplatz in Bahrain keimt nun doch so etwas wie Hoffnung auf beim zuvor schon recht verzweifelt wirkenden und äußerst selbstkritischen britischen Superstar. 

„Das Auto verlangt einfach einen völlig anderen Fahrstil. Ich passe mich gerade daran an, und langsam verinnerliche ich es, bekomme auch die Balance besser hin“, sagte Hamilton in der Wüste von Sakhir. Im WM-Klassement liegt der siebenmalige Champion aber nur auf Platz sieben mit 25 Punkten. Zum Vergleich: WM-Spitzenreiter Lando Norris und sein in Bahrain siegreicher Stallrivale Oscar Piastri kommen im McLaren bereits auf 77 und 74 Punkte.

Experte bezweifelt Hamiltons Anpassungsfähigkeiten

Der ehemalige Rennfahrer und jetzige Sky-Experte Martin Brundle meinte jüngst, dass es so aussehe, dass Hamiltons Fähigkeiten, das Auto auf sich abzustimmen, etwas verloren gegangen seien. 

Allerdings: Hamilton ist nach seinen zwölf Jahren bei Mercedes auch der Neue im Team. Charles Leclerc ist derjenige, der seit 2019 schon für die Scuderia fährt - aber sich auch noch nicht den Traum vom WM-Titel erfüllen konnte.

Nun also der nächste Stopp auf dem Weg zum erhofften Erfolg am Osterwochenende in Saudi-Arabien. Der Kurs in Dschidda ist eine absolute High-Speed-Strecke, im Schnitt fahren die Piloten 250 km/h. 2021 gewann Hamilton dort die Premiere, damals noch im Mercedes. 2022, 2023 und 2024 war Red Bull nicht mehr zu schlagen, zweimal siegte Max Verstappen, einmal sein damaliger Teamkollege Sergio Pérez.

Ferrari schaffte es in Dschidda noch nie auf Platz eins, immerhin aber dreimal aufs Podest. Vielleicht gibt es am Sonntag (19.00 Uhr/MEZ) ja auch für Ferrari-Fan Luca di Montezemolo einen Grund zur Freude.

© dpa-infocom, dpa:250416-930-443840/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

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