Wednesday, Mar 18, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite politik „Das würde ich ihm nich...

„Das würde ich ihm nicht unterstellen“ : SPD-Politiker Schweitzer hält Merz nicht für einen Rassisten

2025-10-25
In politik Vom admin

ÄHNLICHE ARTIKEL

Alle Gewinner der Oscar-Nacht: „One Battle After Another“ bekommt den Preis für den besten Film

Die besten Momente der Oscars 2026: Historische Siegerinnen, ein Leo-Meme und Witze über die Trumps

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident, der SPD-Politiker Alexander Schweitzer (SPD), nimmt Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz gegen den Vorwurf des Rassismus wegen dessen „Stadtbild“-Äußerung in Schutz. „Die Angriffe, die den Kanzler jetzt treffen, müssen mit Maß und Mitte gewählt werden. Deshalb sage ich, für einen Rassisten halte ich ihn nicht, ich halte ihn für jemanden, der manchmal von seinen eigenen Formulierungen selbst ein bisschen überrascht ist“, sagte Schweitzer der „Bild“-Zeitung.

Er sei „fest überzeugt, dass unser Kanzler keine rassistische Äußerung getan hat, das würde ich ihm einfach nicht unterstellen“, betonte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz. Er betonte zugleich: „Wenn du Kanzler bist, kannst du dich nicht äußern, als wärst du ein unbeteiligter Beobachter der politischen Landschaft“.

Der Morgenlage Newsletter

Die wichtigsten Nachrichten des Tages — morgens direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Ich bin damit einverstanden, dass mir per E-Mail interessante Angebote des Tagesspiegels unterbreitet werden. Meine Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Merz hatte unter anderem gesagt, die Bundesregierung korrigiere frühere Versäumnisse in der Migrationspolitik und mache Fortschritte. „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen.“

Merz-Konkretisierung reicht Grünen nicht

Am Montag war er bei seiner Haltung geblieben und hatte nachgelegt: „Fragen Sie mal Ihre Töchter, was ich damit gemeint haben könnte.“ Am Mittwoch konkretisierte er, Probleme würden diejenigen Migranten machen, die keinen dauerhaften Aufenthaltsstatus hätten, die nicht arbeiteten und die sich auch nicht an die in Deutschland geltenden Regeln hielten.

Am Abend demonstrierten in Köln, Münster und Heidelberg nach Polizeiangaben einige tausend Menschen gegen die „Stadtbild“-Äußerung des Kanzlers. Allein in Köln waren es laut Polizei 1.200, in Heidelberg 1.350 Menschen und in Münster 1.400 Menschen. Am Montag hatten sich laut Polizei rund 2.000 Menschen vor der CDU-Zentrale in Berlin versammelt.

Grünen-Politiker Bayaz sieht aber auch Probleme in den Städten

Der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz von den Grünen hält die Kritik an Merz auch nach dessen Konkretisierung aufrecht. „Der Kanzler stellt einen diffusen Zusammenhang zwischen Migration und dem Stadtbild her. Wen er genau meint, bleibt unklar“, sagte Bayaz dem „Spiegel“. Das sei „fatal“, dadurch fühlten sich „auch viele Menschen mit Einwanderungsgeschichte gemeint, die hier leben, arbeiten oder sowieso hier geboren sind“.

Der Grünen-Politiker warb aber auch für eine offene Debatte über Probleme in deutschen Innenstädten. „Es ist aber auch wichtig, darüber sprechen zu können, dass sich einige Menschen im öffentlichen Raum nicht mehr wohlfühlen“, sagte Bayaz. „Wenn Frauen bestimmte Plätze oder auch den öffentlichen Nahverkehr abends meiden, können wir das nicht akzeptieren“.

Dass „das auch mit bestimmten Gruppen von männlichen Migranten zusammenhängt, müssen wir ebenso klar sagen, aber eben nicht nur“. Es gebe schließlich „auch Orte in Deutschland, wo sich Migranten nicht sicher fühlen“. Er fügte hinzu: „Differenzierung ist da enorm wichtig.“

Bei aller Aufregung um die Bemerkungen von Merz mahnte Bayaz: „Wir brauchen die CDU als rechte Kraft der Mitte, um unsere Demokratie stabil zu halten.“ (dpa)

Bundesregierung CDU Friedrich Merz Köln SPD auf Facebook teilen auf Twitter teilen per WhatsApp teilen auf Flipboard teilen

ÄHNLICHE ARTIKEL

Lena Goreliks Roman „Alle meine Mütter“ : Die Scham vor der eigenen Scham

Lena Goreliks Roman „Alle meine Mütter“ : Die Scham vor der eigenen Scham

2026-03-17

Auf einem Bild aus der Kindheit legt die Tochter die Arme um den Hals der Mutter, die Ältere auf dem...

„Würge mich“: Rumäniens ESC-Beitrag sorgt für Diskussionen

„Würge mich“: Rumäniens ESC-Beitrag sorgt für Diskussionen

2026-03-17

Um den rumänischen Beitrag für den diesjährigen Eurovision Song Contest ist eine Debatte entbrannt. ...

Zum Tod des Sammlers Egidio Marzona: Sein Blick auf die Kunst veränderte die Dinge

Zum Tod des Sammlers Egidio Marzona: Sein Blick auf die Kunst veränderte die Dinge

2026-03-17

Wo Egidio Marzona war, war auch die Kunst. Schwer vorstellbar, ein Gespräch mit ihm zu führen, ohne ...

Brandstiftungen: Autobrände vor Gefängnissen – Prozess gegen vier Männer

Brandstiftungen: Autobrände vor Gefängnissen – Prozess gegen vier Männer

2026-03-17

Nach mehreren Fahrzeugbränden vor Gefängnissen kommen vier Männer heute (9.30 Uhr) vor das Landgeric...

Neue Koalition: SPD und CDU besiegeln Koalition in Brandenburg

Neue Koalition: SPD und CDU besiegeln Koalition in Brandenburg

2026-03-17

Gut zwei Monate nach dem Bruch der SPD/BSW-Koalition in Brandenburg wollen SPD und CDU ihr neues Bün...

Nächster Beitrag
„Herbst der Grausamkeiten“: Gewerkschaften rügen Merz und kündigen Aktionen gegen Sozialabbau an

„Herbst der Grausamkeiten“: Gewerkschaften rügen Merz und kündigen Aktionen gegen Sozialabbau an

EMPFOHLEN

„Keine Zeit für ein jahrelanges Gesetzgebungsverfahren“: Prien will rasche EU-Auflagen für Social Media

„Keine Zeit für ein jahrelanges Gesetzgebungsverfahren“: Prien will rasche EU-Auflagen für Social Media

2026-03-17
Joachim Gauck bei „Miosga“: „Hör mal zu, Alter, jetzt reicht’s!“

Joachim Gauck bei „Miosga“: „Hör mal zu, Alter, jetzt reicht’s!“

2026-03-17

MEISTGESEHEN

  • Sonntagstrend: Union verliert leicht und liegt jetzt wieder gleichauf mit der AfD

    Sonntagstrend: Union verliert leicht und liegt jetzt wieder gleichauf mit der AfD

  • Nahost: Parteien gegen deutsche Beteiligung an US-Militärmission

  • Steigende Öl- und Gaskosten: Reiche lehnt einen Preisdeckel ab

  • Auswertung erklärt Anstieg bei Krankheitstagen: Elektronische Krankschreibung verzerrt die Statistik

  • Kirche in Deutschland: Mehr als 600 000 Menschen traten 2025 aus beiden Kirchen aus

  • Absage für Ministerposten unter Özdemir: Boris Palmer will Oberbürgermeister in Tübingen bleiben

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.