Im nördliche Berliner Bezirk Reinickendorf sorgt nach Angaben der Behörden ein „auffällig aggressiver Fuchs“ für Ärger. Seit Ende Januar seien mehrere Angriffe auf Hunde sowie vereinzelt auf Hundehalter gemeldet worden, teilte das Bezirksamt mit.

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Das Tier biss demnach im Bereich der Brusebergstraße und der Klamannstraße mehrfach freilaufende oder angeleinte Hunde. „Nach vorliegenden Erkenntnissen wurde ein Hund infolge eines Angriffs getötet“, teilte das Bezirksamt mit. Der bislang letzte gemeldete Vorfall habe sich am 12. April ereignet.
Das Ordnungsamt des Bezirks bittet nun die Bevölkerung um Hilfe. Hinweise zu weiteren Sichtungen oder Vorfällen im betroffenen Bereich seien von „besonderer Bedeutung“, hieß es.
Behörden sind alarmiert
„Die Vorfälle nehmen wir sehr ernst“, erklärte Bezirksstadtrat Sebastian Pieper (CDU). „Es handelt sich nach aktuellem Stand um ein einzelnes Tier, das nicht repräsentativ für die Fuchspopulation in der Stadt ist. Hinweise aus der Bevölkerung sind für uns weiterhin wichtig, um die Situation genau einschätzen und geeignete Maßnahmen ergreifen zu können.“
Diese Tipps gibt das Bezirksamt zum Umgang mit dem Fuchs:
- Hunde sind im öffentlichen Straßenland grundsätzlich anzuleinen. Dies stellt nicht nur eine rechtliche Verpflichtung dar, sondern dient im aktuellen Fall ausdrücklich dem Schutz der Tiere.
- Halten Sie Abstand zu Wildtieren und vermeiden Sie jede Annäherung oder Fütterung.
- Das Füttern von Wildtieren – insbesondere von Füchsen – stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann entsprechend geahndet werden.
- Lassen Sie Hunde nicht unbeaufsichtigt und führen Sie diese möglichst eng bei sich.
- Melden Sie auffällige oder aggressive Tiere umgehend den zuständigen Stellen oder der Polizei.
An diese Stellen können Sie sich wenden:
Veterinär- und Lebensmittelaufsicht Reinickendorf (Hauptansprechpartner): Lübener Weg 26, 13407 Berlin; Tel. 030 90294-5112 oder -5117
Wildtiernah e.V. (ergänzendes Beratungsangebot): Tel.: 030 5168168; E-Mail: beratung@wildtiernahberlin.de
Wie es weiter hieß, plant das Ordnungsamt eine Informationsveranstaltung für die Bürger in dem betroffenen Kiez, der sich nahe einem großen Friedhof befindet. Die Behörden riefen die Bevölkerung zudem auf, Hunde stets anzuleinen und Abstand zu Wildtieren zu halten. Das Füttern von Füchsen sei verboten. (dpa)