Saturday, Jan 31, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite wirtschaft Neuverschuldung steigt...

Neuverschuldung steigt auf 119 Milliarden Euro

2025-02-28
In wirtschaft Vom admin

ÄHNLICHE ARTIKEL

Wenn das Pflegeheim plötzlich teurer wird: Was erlaubt ist und was nicht

Gründer der Bar jeder Vernunft und des Tipi am Kanzleramt: Berliner Entertainment-Legende Holger Klotzbach ist tot

Der deutsche Staat hat im vergangenen Jahr trotz Rekordeinnahmen ein höheres Defizit verzeichnet als zuvor angenommen. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts übersteigen die Ausgaben von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen die Einnahmen um 118,8 Milliarden Euro - 15 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2023. Die Summe entspricht einem Defizit von 2,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Damit bleibt Deutschland trotz wirtschaftlicher Herausforderungen unter der im EU-Wachstums- und Stabilisierungspakt vorgesehen Obergrenze von drei Prozent. Ursprünglich war ein Defizit von 113 Milliarden Euro erwartet worden.

Mit 62,3 Milliarden Euro entfiel gut die Hälfte des Staatsdefizits 2024 auf den Bund. Während die Finanzlücke durch steigende Steuereinnahmen um 30,5 Milliarden Euro zum Vorjahr verringert werden konnte, wuchs das Defizit von Ländern und Gemeinden deutlich. Zudem verzeichnete die Sozialversicherung im vergangenen Jahr ein Defizit von 10,6 Milliarden Euro, nachdem 2023 noch ein Überschuss von 9 Milliarden Euro erwirtschaftet werden konnte. Damit lagen erstmals seit 2009 sowohl Bund, Länder, Gemeinden als auch Sozialversicherung im Minus.

Die Ausgaben des Staates erhöhten sich hingegen um 5,3 Prozent auf 2,13 Billionen Euro. „Sie stiegen damit stärker als die Einnahmen“, wie die Statistiker betonten. Die Zinsausgaben nahmen dabei um 24,2 Prozent zu. Die monetären Sozialleistungen wuchsen um 7,0 Prozent. „Dies resultierte in erster Linie aus höheren Ausgaben für Renten und Pensionen“, hieß es. „Erheblich mehr wurde auch für das Pflegegeld und für das Bürgergeld ausgegeben.“ Die sozialen Sachleistungen nahmen um 8,0 Prozent zu. „Dies lag unter anderem an Mehrausgaben für Krankenhausbehandlungen, Medikamente und Pflege sowie an höheren Ausgaben in den Bereichen der Jugend-, Eingliederungs- und Sozialhilfe“, so das Statistikamt. Dagegen sanken die Subventionen um 35,6 Prozent. Das lag daran, dass die Energiepreisbremsen Ende 2023 endeten.

Angesichts der Wirtschaftskrise und des Drucks, mehr Geld für Verteidigung auszugeben, ist eine Debatte um eine Lockerung der Schuldenbremse entbrannt. Für eine Reform der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse braucht es allerdings eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag.

Wirtschaftspolitik Bundeshaushalt Deutschland Schulden Leserdiskussion

ÄHNLICHE ARTIKEL

„Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt: Ein Operettenhit als burleskes Silberflitterfest

„Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt: Ein Operettenhit als burleskes Silberflitterfest

2026-01-25

Jeder einmal auf dem Mond! Heinz Bolten-Baeckers muss Hellseher gewesen sein, als er das Versprechen...

250 Jahre E.T.A. Hoffmann: Die süßen Schauer des Unheimlichen

250 Jahre E.T.A. Hoffmann: Die süßen Schauer des Unheimlichen

2026-01-25

Der Grabstein, den ihm „seine Freunde“ gewidmet haben, würdigt ihn in großen Lettern als Kammergeric...

Katharine Mehrling erinnert sich an Holger Klotzbach: Er zog Menschen an wie ein Magnet

Katharine Mehrling erinnert sich an Holger Klotzbach: Er zog Menschen an wie ein Magnet

2026-01-25

Am 23. Januar 2026 ist der Impresario Holger Klotzbach nach schwerer Krankheit in Berlin gestorben. ...

CTM-Festival in Berlin: Blick in den amerikanischen Höllenschlung

CTM-Festival in Berlin: Blick in den amerikanischen Höllenschlung

2026-01-25

Die Musik ist zäh und langsam, fast schon einschläfernd. Im Normalfall ist eine solche Beschreibung ...

Agrarmesse: Letztes Wochenende der diesjährigen Grünen Woche steht an

Agrarmesse: Letztes Wochenende der diesjährigen Grünen Woche steht an

2026-01-25

Die 90. Grüne Woche geht in ihr letztes Wochenende. Heute und am Sonntag werden zum Abschluss der ze...

Nächster Beitrag
Zu hohe Preise?: Bauern verklagen Pflanzenschutz-Händler auf Millionen

Zu hohe Preise?: Bauern verklagen Pflanzenschutz-Händler auf Millionen

EMPFOHLEN

Glücksspiel oder Stromtarif: Mehr Verbraucher ärgern sich über verbotene Werbeanrufe

Glücksspiel oder Stromtarif: Mehr Verbraucher ärgern sich über verbotene Werbeanrufe

2026-01-25
Unternehmen: „Fatales Zeichen“: Warum SAP-Chef Klein vor der AfD warnt

Unternehmen: „Fatales Zeichen“: Warum SAP-Chef Klein vor der AfD warnt

2026-01-25

MEISTGESEHEN

  • Mobilität: Flaute bei Fahrschulen wegen geplanter Führerschein-Reform

    Mobilität: Flaute bei Fahrschulen wegen geplanter Führerschein-Reform

  • Geistiges Eigentum: Uhren und Porzellan: Schutz für regionale Industrieprodukte

  • Stahlbranche: US-Konzern will Stahlhändler Klöckner & Co kaufen

  • Folgen von Trumps Zöllen: Ökonomen sehen deutsche Wirtschaft weiter in Schockstarre

  • Inflationsrate fällt auf 1,8 Prozent: Günstigere Energie bremst Preisanstieg zum Jahresende

  • Drei große Reformen sind nötig: Wie Deutschland wieder wirtschaftlich erfolgreich werden kann

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.