Angesichts von Bedenken wegen der Sicherheitslage in Mexiko haben Präsidentin Claudia Sheinbaum und FIFA-Chef Gianni Infantino wenige Monate vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft Optimismus verbreitet. Sie habe sich mit Infantino zum Frühstück getroffen, schrieb Sheinbaum in den sozialen Medien, denn man prüfe gerade alles für die bevorstehende WM. „Es wird alles wunderbar werden“, fügte sie hinzu.
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Auch Infantino sagte, die WM werde „ein Erfolg für Mexiko.“ Das Land ist neben den USA und Kanada einer von drei Gastgebern des Turniers. Das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika wird am 11. Juni im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt ausgetragen. Die Wiedereröffnung der renovierten Arena war am Wochenende vom Tod eines Fans überschattet worden, der bei einem Sprung über eine Außenbrüstung ums Leben kam.
Gewaltwelle im Frühjahr
Zuvor hatte die Sicherheitslage Zweifel an der Eignung Mexikos als Austragungsort aufkommen lassen. Ende Februar wurde der mächtige Drogenboss Nemesio Oseguera Cervantes bei einem Militäreinsatz in Mexiko getötet. Es folgten schwere Gewaltausbrüche seiner Anhänger. Mehr als 70 Menschen kamen ums Leben.
Inzwischen hat sich die Sicherheitslage im Land wieder normalisiert. Sheinbaum hat eine Sicherheitsgarantie abgegeben. Mehr als 100.000 Soldaten sollen für einen sicheren Ablauf sorgen. Alle Infrastrukturprojekte sollen rechtzeitig fertig werden.
© dpa-infocom, dpa:260331-930-888709/1
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