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Duell bis zum Schluss: Ausgeruht zum Finale furioso: Biathletin Preuß ist bereit

2025-03-17
In sport Vom admin

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Vor dem alles entscheidenden Showdown holte sich Franziska Preuß für kurze Zeit zu Hause noch mal Energie und Zuspruch. Denn nur noch 20 Punkte Vorsprung hat Deutschlands beste Biathletin im Kampf um das Gelbe Trikot. Beim Saisonfinale ab kommenden Freitag am legendären Holmenkollen muss die 31-Jährige neben ihren letzten Kraftreserven vor allem mental alles aus sich herausholen, um nicht auf den letzten Metern den Kampf gegen ihre Dauerrivalin Lou Jeanmonnot noch zu verlieren. 

„Noch habe ich den kleinen Vorteil. Ich gebe einfach mein Bestes, mehr kann man sowieso nicht machen“, sagte die Verfolgungsweltmeisterin nach Rang fünf im Massenstart von Pokljuka. Mit Blick auf ihren großen Traum vom erstmaligen Gewinn der großen Kristallkugel reiste Preuß bereits nach dem Einzelrennen gen Ruhpolding, ehe es am Montagabend mit dem Team nach Oslo gehen sollte.

„Das haben wir so besprochen. Bei ihr ist die volle Konzentration auf dem Gesamtweltcup. Die Saison ist lang, deshalb macht es Sinn, ihr noch mal Regenerationszeit zu geben“, sagte Sportdirektor Felix Bitterling. Trainer Kristian Mehringer ergänzte: „Es ist wichtig, dass sie noch mal einen kompletten Ruhetag hat.“

Ohne Preuß reichte es zum Abschluss in den Mixed-Wettbewerben nicht für das Podest. Im Single-Mixed mussten sich Selina Grotian und Justus Strelow mit Rang sechs begnügen. In der Mixed-Staffel kamen Julia Tannheimer, Sophia Schneider, Danilo Riethmüller und Philipp Nawrath auf Rang sechs. 

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Spannender Zweikampf bis zum Schluss

Bei schwierigen Bedingungen holte Preuß, die in Slowenien zuvor im verkürzten Einzel Dritte geworden war, im 18. Saisonrennen zwar ihr 14. Top-Fünf-Ergebnis. Doch weil die Französin ihren siebten Saisonsieg feierte, schrumpfte der Vorsprung auf Jeanmonnot zusammen. 

„Ich glaube, wir machen beide eine super Saison. Und egal, wie es ausgeht, können wir trotzdem stolz sein, auf das, was wir schon geschafft haben“, sagte Preuß. Somit kommt es in der nächsten Woche in Norwegens Hauptstadt in den drei noch ausstehenden Rennen mit Sprint, Verfolgung und Massenstart zu einem an Spannung kaum zu überbietenden Zweikampf. 

Die 31-Jährige ist seit dem 13. Dezember im Gelben Trikot, könnte aber nun Gefahr laufen, ausgerechnet kurz vor dem Ziel noch alles zu verlieren. Gewinnt Jeanmonnot am kommenden Freitag den Sprint, schnappt sie selbst bei einem dritten Platz von Preuß dieser das begehrte Laibchen schon weg. 

Ex-Teamkollegin glaubt an Preuß

Preuß will nach Martina Glagow (2002/03), Kati Wilhelm (2005/06), Andrea Henkel (2006/07), Magdalena Neuner (2007/08, 2009/10 und 2011/12) und Laura Dahlmeier (2016/17) die sechste Deutsche werden, die sich zur besten Skijägerin einer ganzen Saison krönt. 

„Es ist noch alles drin. Sie hat alles, was man mitbringen kann für den Gesamtweltcup“, sagte Olympiasiegerin und ZDF-Expertin Denise Herrmann-Wick. „Sie weiß, um was es geht. Ich habe das Gefühl, dass sie das sehr gut im Griff hat.“ Klar ist aber auch: Jetzt darf man sich keine Aussetzer mehr leisten.

„Es zählt jeder Punkt, ich kann mir eigentlich nichts groß vorwerfen“, sagte Preuß nach dem Massenstart, der bei den widrigen Bedingungen eine „Challenge“ gewesen sei. Für Bitterling war es eine absolute Weltklasseleistung.

Weitere Kristallkugeln für Preuß möglich

Für Preuß geht es beim Saisonabschluss noch um zwei weitere Kristallkugeln. Im Sprint hat sie aber nur sieben Zähler Vorsprung auf die französische Weltmeisterin Justine Braisaz-Bouchet, im Massenstart 41 auf die Schwedin Elvira Öberg. Doch die Roten Trikots für die Disziplinenwertungen würde Preuß definitiv hergeben, um am Ende der Saison vor zehntausenden Fans an der Wiege des nordischen Skisports in Gelb ausgelassen ihren bis dato größten sportlichen Erfolg zu feiern.

© dpa-infocom, dpa:250316-930-405096/2

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

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