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Weltmeisterschaft: Wer wird Millionär? Darts-Party wird zum XXL-Event

2025-12-09
In sport Vom admin

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Das Turnier ist künftig aufgebaut wie ein Grand Slam im Tennis, in der altehrwürdigen West Hall weht vor dem letzten Mal ein Hauch von Abschied. Doch sonst wird bei der ersten XXL-Ausgabe der Darts-WM in London vieles so sein wie immer: Die Fans werden im Alexandra Palace sehr viel Bier trinken und sich als Super Mario, Teletubby oder Ketchupflasche verkleiden. 

Und auf der größten Darts-Bühne der Welt gibt es im Duell eins gegen eins packenden Sport, Stars wie Weltmeister Luke Littler und große Show. „Die WM ist etwas ganz Besonderes. Wenn dieses Turnier nicht mehr besonders für dich ist, solltest du aufhören“, sagte der dreimalige Weltmeister Michael van Gerwen über das zum Kult gewordene Pfeile-Spektakel von London.

An diesem Donnerstag (20.00 Uhr/Sport1 und DAZN) geht die inzwischen auf drei Wochen gestreckte Weihnachtsparty wieder los - sie dauert bis zum 3. Januar und steigt traditionell in der sport- und terminarmen Zeit rund um den Jahreswechsel. Erstmals gibt es die Elite des Sports in diesem Jahr auch auf Panini-Sammelbildern, was sonst vor allem Fußballern vorbehalten ist.

Doppelt so viel Preisgeld für Weltmeister

Ebenfalls zum ersten Mal werden 128 Spielerinnen und Spieler um die mehr als 20 Kilogramm schwere Sid-Waddell-Trophy kämpfen. Freilose in Runde eins für die Stars gibt es nicht mehr, Littler und Co. müssen künftig wie die Tennis-Stars bei Grand-Slam-Turnieren sieben Siege für den WM-Titel einfahren.

Doch nicht nur das Teilnehmerfeld ist gewachsen, sondern auch das Preisgeld. Die Frage „Wer wird Millionär“ lässt sich in Darts-Kreisen künftig ganz einfach beantworten: der neue Weltmeister, der für den Titel eine Million Pfund (rund 1,15 Millionen Euro) und damit doppelt so viel wie bisher bekommt.

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Ab 2027 rund 70.000 zusätzliche Tickets

„Das Preisgeld spiegelt den Status des Darts als einer der aufregendsten und gefragtesten Sportarten der Welt wider“, sagte Verbandsboss Matt Porter. An der Seite von Barry Hearn hat der gewiefte britische Sportmanager den früher hauptsächlich in Kneipen ausgeführten Sport sukzessive zu einem Massenphänomen gemacht. Nicht nur das mediale Interesse an der WM wird immer größer, sondern auch das Begehren nach Tickets.

Die WM wird deshalb letztmals in der West Hall im Ally Pally ausgetragen - und ab kommendem Jahr in der deutlich größeren Great Hall, die laut Angaben der PDC ein Kapazitätsplus von 70.000 Menschen über das komplette Turnier ermöglichen soll. Vom Tisch sind damit bis 2031 etwaige Szenarien, wonach die PDC dem großen Geld folgt und die WM nach Saudi-Arabien vergibt.

Acht Deutsche in London

„Der Alexandra Palace zu Weihnachten ist das Aushängeschild des Turniers – seine Atmosphäre ist im gesamten Sport unvergleichlich“, begründete Porter die Vertragsverlängerung inklusive Hallenwechsel. Die bisher genutzte West Hall wurde im Laufe der Jahre zu klein. Tausende Fans kommen alljährlich auch aus Deutschland in die britische Hauptstadt, um Teil der Darts-Show zu sein. Der Anteil wird auf bis zu 25 Prozent am Gesamtpublikum geschätzt.

Sie sehen in diesem Jahr eine Rekordanzahl von acht deutschen Teilnehmern vom ehemaligen Halbfinalisten Gabriel Clemens über Rückkehrer Max Hopp bis zu Debütant Arno Merk. „Aus deutscher Sicht weiß gefühlt jeder, dass die WM in dieser Zeit ist. Man verbindet sofort Weihnachten und Neujahr mit der Darts-WM“, sagte Martin Schindler, der als deutsche Nummer eins ins Turnier startet und in der Weltrangliste Platz 13 belegt.

Erstmals Teilnehmer aus Kenia

Abseits der Deutschen und abseits von Turnierfavorit Littler richtet sich der Blick auch auf die fünf Frauen um Englands Beau Greaves, die mit 21 Jahren zur Weltelite zählt und regelmäßig Männer besiegt. Als erst zweite Frau der Turniergeschichte nach Fallon Sherrock im Dezember 2019 könnte sie dies nun auch bei der WM schaffen, nachdem sie zuletzt zweimal auf eine Teilnahme verzichtet hatte.

Analog zur Fußball-WM, wo 2026 erstmals Usbekistan und Curaçao vertreten sind, wächst auch der Kreis an teilnehmenden Darts-Nationen. Dass Neuseeland oder die Philippinen Starter stellen, ist schon zur Normalität geworden. In diesem Jahr ist in David Munyua auch erstmals ein Akteur aus Kenia mit dabei. Ebenfalls markant: Der Argentinier Jesus Salate sowie Alterspräsident Paul Lim, der mit 71 Jahren an den Start geht.

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© dpa-infocom, dpa:251208-930-394166/1

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