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Verluste in Milliardenhöhe?: Superliga-Macher und Real wollen Schadenersatz von UEFA

2025-11-25
In sport Vom admin

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Im Ringen um eine neue Superliga in Europa wird die UEFA auf Schadenersatz in Millionen- oder gar Milliardenhöhe verklagt. Der spanische Rekordmeister Real Madrid und der Sportprojektentwickler A22, der eine Liga kontinentaler Spitzenteams aufbauen soll, leiteten nach eigenen Angaben rechtliche Schritte gegen die Europäische Fußball-Union ein.

Hintergrund ist das Urteil eines spanischen Berufungsgerichts von Ende Oktober, wonach die UEFA ihre marktbeherrschende Position missbrauche und den freien Wettbewerb verhindere. Der Europäische Gerichtshofs EuGH hatte in der Causa schon im Dezember 2023 ähnlich gegen die UEFA entschieden.

Superliga-Macher: Keine Lösung trotz monatelanger Verhandlungen

A22 teilte nun mit, mit dem Kontinentalverband zwischen März und September über Kompromisse und eine Kooperation verhandelt zu haben. Eine Einigung sei trotz Zugeständnissen nicht zustande gekommen. „Aus diesem Grund ist der einzig mögliche Schritt, eine Kompensation für die Schäden zu fordern,die durch das anhaltende rechtswidrige Verhalten der UEFA entstanden sind“, hieß es in einer Mitteilung. Es werde ein Streitbeilegungsverfahren (MASC) in Madrid eingeleitet, das laut spanischem Recht vor einer Klage kommen müsse.

Die UEFA äußerte sich zunächst nicht zu den neuesten Entwicklungen in der Causa. Um welche Schadenersatzsumme es bei A22 geht, das präzisierte die Firma um den deutschen Geschäftsführer Bernd Reichart nicht.

Real Madrid will laut Bericht mehrere Milliarden Euro

Finanziell härter treffen könnte die UEFA ohnehin das Vorgehen von Real Madrid: Vereinspräsident Florentino Pérez hatte am Sonntagabend bei einer Mitgliederversammlung ebenfalls die rechtlichen Schritte gegen die UEFA angekündigt. Real ist der Verein, der am härtesten für die Superliga kämpft. 

Laut einem jüngsten Bericht der „Financial Times“ wollten die Madrilenen auf Schadenersatz von 4,5 bis 4,7 Milliarden Euro klagen. Dem Club - der die Zahl bislang nicht offiziell bestätigt hat - seien Verluste in dieser Höhe entstanden, weil die UEFA 2021 die Superliga blockiert hatte, hieß es.

Kreise: Weitere Vereine im Hintergrund in Kontakt mit A22

Damals hatten zwölf Teams eine Revolution gewagt und die Super League gegründet - Bundesligisten waren nicht dabei. Nach einem Aufschrei von Fans, Ligen und Politik sowie Drohungen der UEFA, die Teilnehmerteams oder deren Spieler für internationale Turniere zu sperren, zogen sich fast alle Vereine wieder zurück. Wie aus dem Umfeld von A22 zu hören ist, sind die Organisatoren aber weiter mit allen Teams im Dialog, falls sich die Lage ändert.

Inzwischen laufen die Pläne unter dem Namen Unify League. In einem Brief vom vorigen Freitag an UEFA-Generalsekretär Theodore Theodoridis, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, fordert A22 den europäischen Verband auf, innerhalb von maximal acht Wochen die neue Liga formal anzuerkennen.

Die Macher wollen einen Wettbewerb, in dem es unter anderem regelmäßige Duelle zwischen Topteams gibt und der von Fans auf einer einzigen Plattform („Unify“) zu sehen ist. Nach A22-Angaben sei dies billiger für Fans im Vergleich zu mehreren Bezahl-Abos, die derzeit für die Champions League nötig sind.

© dpa-infocom, dpa:251124-930-334515/1

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