Sunday, Feb 01, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite sport Werden Tennisprofis aus...

Werden Tennisprofis ausgebeutet?: Die Klage der Spielergewerkschaft wegen zu niedriger Preisgelder ist absurd

2025-04-25
In sport Vom Jörg Leopold

ÄHNLICHE ARTIKEL

Wenn das Pflegeheim plötzlich teurer wird: Was erlaubt ist und was nicht

Gründer der Bar jeder Vernunft und des Tipi am Kanzleramt: Berliner Entertainment-Legende Holger Klotzbach ist tot

Aryna Sabalenka hat in diesem Jahr bisher mehr als drei Millionen US-Dollar an Preisgeldern verdient. In ihrer gesamten Tenniskarriere mit bisher drei Grand-Slam-Titeln sind es über 33 Millionen.

Eine stolze Summe, aber nach Ansicht der Weißrussin müsste die eigentlich deutlich höher sein. „Ich denke, wir alle, die Spitzenspieler, alle Spieler, wir bringen die Show. Ich denke, wir verdienen es, ein bisschen mehr bezahlt zu werden“, sagte die Weltranglistenerste in der vergangenen Woche beim Turnier in Stuttgart.

Jule Niemeier kommt 2025 bisher auf rund 200.000 US-Dollar an Prämien. Die Dortmunderin hat nach rund vier Monaten der Saison fünf Matches auf der WTA-Tour gewonnen – bei zehn Niederlagen. Man kann ihre Einnahmen daher als durchaus angemessen ansehen. Trotzdem sei es, so Niemeier, für sie schwierig, „mit einem wirklichen Plus rauszugehen“. Schließlich brauche es auch ein professionelles Umfeld aus Trainer und Physiotherapeuten.

Jörg Leopold glaubt, dass Tennisprofis gut bezahlt werden und sich nicht beschweren dürfen – vor allem mit Blick auf andere Sportarten.

Dass es aktuell ausgerechnet im Tennis Diskussionen über zu niedrige Preisgelder gibt, ist zumindest verwunderlich und mit Blick auf andere Sportarten fast schon absurd. Tatsächlich hat die neu gegründete Spielergewerkschaft PTPA die Tennis-Touren von ATP und WTA verklagt. Ihr Generaldirektor Ahmad Nasser erklärte das mit den Worten: „Tennis ist kaputt.“ Die Profis seien in einem unfairen System gefangen, die Belastung zu hoch.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Natürlich, die Tennissaison ist lang. Elf Monate reisen die Profis von Turnier zu Turnier in aller Welt. Dass Veranstalter und insbesondere die Grand Slams gute Profite einfahren, liegt natürlich an der Attraktivität des Produkts – und damit dem, was die Spieler bieten. In Sachen Unterhaltung ist das oft großer Sport.

Und sicherlich ließe sich auch darüber diskutieren, ob die Preisgelder gerecht verteilt werden. Wer wie Jule Niemeier in der Weltrangliste mit einem Platz in den Top 100 geführt wird, erhält deutlich weniger vom Kuchen. Andererseits sind 80.000 US-Dollar nur für das Erreichen des Hauptfeldes bei einem Grand-Slam-Turnier wie den Australian Open auch nicht wenig.

Im Endeffekt ist die aktuelle Diskussion samt Klage befremdlich und schadet dem Tennis mehr als die vermeintlich zu geringen Preisgelder. Die PTPA schießt über das Ziel hinaus und könnte mit ihrer überzogenen Kritik erst recht dafür sorgen, dass das Tennis wirklich kaputtgeht.

Mag sein, dass die Grand-Slam-Turniere hohe Gewinne erzielen. Für andere, kleinere Turniere gilt das aber nicht. Sicher ist die Belastung für die Profis hoch, vielleicht ließe sich hier ein Kompromiss finden. Es braucht nicht unbedingt auch noch ein verpflichtendes Masters-Event in Saudi-Arabien – andererseits dürften die Preisgelder dort exorbitant sein.

Tennis: News & Infos zu dem beliebten Ballsport

ÄHNLICHE ARTIKEL

„Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt: Ein Operettenhit als burleskes Silberflitterfest

„Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt: Ein Operettenhit als burleskes Silberflitterfest

2026-01-25

Jeder einmal auf dem Mond! Heinz Bolten-Baeckers muss Hellseher gewesen sein, als er das Versprechen...

250 Jahre E.T.A. Hoffmann: Die süßen Schauer des Unheimlichen

250 Jahre E.T.A. Hoffmann: Die süßen Schauer des Unheimlichen

2026-01-25

Der Grabstein, den ihm „seine Freunde“ gewidmet haben, würdigt ihn in großen Lettern als Kammergeric...

Katharine Mehrling erinnert sich an Holger Klotzbach: Er zog Menschen an wie ein Magnet

Katharine Mehrling erinnert sich an Holger Klotzbach: Er zog Menschen an wie ein Magnet

2026-01-25

Am 23. Januar 2026 ist der Impresario Holger Klotzbach nach schwerer Krankheit in Berlin gestorben. ...

CTM-Festival in Berlin: Blick in den amerikanischen Höllenschlung

CTM-Festival in Berlin: Blick in den amerikanischen Höllenschlung

2026-01-25

Die Musik ist zäh und langsam, fast schon einschläfernd. Im Normalfall ist eine solche Beschreibung ...

Agrarmesse: Letztes Wochenende der diesjährigen Grünen Woche steht an

Agrarmesse: Letztes Wochenende der diesjährigen Grünen Woche steht an

2026-01-25

Die 90. Grüne Woche geht in ihr letztes Wochenende. Heute und am Sonntag werden zum Abschluss der ze...

Nächster Beitrag
Bundesliga-Meister wankt: „Hokuspokus“ oder Ausverkauf? Leverkusens düsterer Ausblick

Bundesliga-Meister wankt: „Hokuspokus“ oder Ausverkauf? Leverkusens düsterer Ausblick

EMPFOHLEN

Fußball-Bundesliga: Kompany vor Augsburg: So steht es um Musiala und Davies

Fußball-Bundesliga: Kompany vor Augsburg: So steht es um Musiala und Davies

2026-01-25
Basketball: NBA: Starker Schröder kann Niederlage nicht verhindern

Basketball: NBA: Starker Schröder kann Niederlage nicht verhindern

2026-01-25

MEISTGESEHEN

  • Australian Open: Keine weitere Outfit-Show: Osaka zieht verletzt zurück

    Australian Open: Keine weitere Outfit-Show: Osaka zieht verletzt zurück

  • Australian Open: Letzter Auftritt in Melbourne: Wawrinka scheidet aus

  • Rodeln: Olympia-Doppel stürzt - Rodlerinnen Storch/ Patz überzeugen

  • Drittschwächste Offensive der Liga: Die mangelnde Effizienz gefährdet den Aufstieg von Hertha BSC

  • Australian Open: Trotz Hitze und Krämpfen: Sinner in Melbourne weiter

  • Fußball-Bundesliga: Ein Hamburg-Derby zum Vergessen: Nur Vuskovic-Wut bleibt

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.