Thursday, Jan 01, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite politik Das neue Jahr erwartet...

Das neue Jahr erwartet uns : Warum 2026 wirklich besser werden kann

2026-01-01
In politik Vom Stephan-Andreas Casdorff

ÄHNLICHE ARTIKEL

Experten vermuten hohe Dunkelziffer: Mehr als eine Million Menschen waren 2023 wegen Alkohol in Behandlung

Camus-Verfilmung „Der Fremde“: Bilder wie aus einem Fiebertraum

Ach herrje, was für ein Jahr – und damit ist erst einmal das gemeint, das hinter uns liegt. Es war schwer. Bis hinein in die letzten Tage. Es schlug aufs Gemüt. Wie soll das dann im kommenden Jahr werden? Mit einem Wort: besser!

Hier geht es jetzt nicht darum, ein „Alles-wird-gut-Gefühl“ zu verbreiten. Das glaubt sowieso niemand. Sondern darum, einfach auch mal zu schauen, ob sich nicht – bei allen Herausforderungen – Hoffnung begründen lässt.

Stephan-Andreas Casdorff ist Editor-at-Large des Tagesspiegels. Er sucht Hoffnung und Positives im politischen Geschehen. Einiges findet er auch.

Tatsache: Man kann sie an unterschiedlichen Orten finden. Überall dort, wo Probleme benannt und bearbeitet werden. Und das werden sie! Die Handelnden, die Politiker zumal, kommen auch gar nicht drumherum.

2026 wird nämlich ein ziemliches Mega-Wahljahr. 8. März: Baden-Württemberg – Landtag, Bayern – Kommunalwahlen. 15. März: Hessen – Kommunalwahlen. 22. März: Rheinland-Pfalz – Landtag. 6. September: Sachsen-Anhalt – Landtag. 13. September: Niedersachsen – Kommunalwahlen. 20. September: Berlin – Abgeordnetenhauswahl. Mecklenburg-Vorpommern – Landtag.

Deutschland wird 2026 bestimmt kein leichtes Jahr haben – aber wir können in jedem Fall neu anfangen und an den Herausforderungen wachsen.

Stephan-Andreas Casdorff

Wer da nicht alles tut, den Wählern überzeugende Angebote zu machen, wird sein blaues Wunder erleben. Mit „blau“ ist nicht zuletzt die AfD gemeint. Viele Deutsche erwarten, dass die AfD nach den Wahlen mindestens einen Ministerpräsidenten stellen könnte, in Sachsen-Anhalt oder in Mecklenburg-Vorpommern, wo sie in Umfragen hohe Werte erreicht.

Es ist nicht so, als geschähe nichts. Kommunen digitalisieren, Länder bauen um bei Bildung, bei der Polizei, erleichtern Genehmigungsverfahren, Städte investieren in Wohnungsbau und Verkehr. Doch, tatsächlich! Wer Optimismus sucht, findet ihn im Rathaus.

Die Zeit für Reformen ist gekommen

Dazu hilft, dass so viele junge Wählerinnen und Wähler erstmals politisch aktiv sind. Das bedeutet: Parteien müssen auf ihre Themen reagieren, müssen liefern bei Wohnen, Klima, Bildung, Sicherheit. „Weiter-so“-Erzählungen waren gestern. Also, was tun? Die Zeit für Reformen ist gekommen, bei Verwaltung, Migration, Energie, Infrastruktur.

Ein kleiner Auszug daraus: Die Wachstumssorgen sind groß. Die Wirtschaft soll 2026 nur schwach wachsen – bisher. Denn das lässt sich ändern. Der Bundeshaushalt sieht Rekordinvestitionen vor. Die werden ihre Wirkung am Ende nicht verfehlen. Auch Unternehmen werden sich anpassen.

Der Bund muss aktiv helfen – es hilft nichts

Der Arbeitsmarkt hängt damit zusammen. Wir stecken zwischen Fachkräftemangel und Arbeitslosigkeit. Aber dagegen lässt sich etwas tun. Wachstum führt zu mehr Stellen, die besetzt werden müssen. Qualifikationslücken, etwa im Zuge der Digitalisierung, können mit Weiterbildung geschlossen werden. Der Bund muss überall aktiv helfen – es hilft nichts.

Die Zahl der Erwerbspersonen wird von 2026 an sinken, der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften steigen, besonders in Technologien, Pflege, IT und Handwerk. Was bedeutet, dass dreierlei gemacht werden muss und kann: mehr Zuwanderung, mehr Ausbildung und dazu Anreize für längere Erwerbsphasen.

Über allem steht die Frage nach Krieg und Frieden

Der aus alledem folgende Druck auf soziale Sicherungssysteme ist erkannt und wird bearbeitet. Mitte des Jahres werden wir es alle sehen. Wollen wir hoffen.

Nun steht über allem die Frage nach Krieg und Frieden. Da ist der Ukraine-Krieg. Auch der Gazakrieg ist noch nicht vorbei. Das Raunen über eine russische Offensive gegen den Westen hält an. Doch selbst hier lässt sich etwas finden, das nicht nur schlecht ist: Deutschland ist da! Es beteiligt sich aktiv an der Friedenssuche, organisiert wirtschaftliche Zusammenarbeit – und baut gleichzeitig daheim seine Verteidigung neu auf.

So, das alles wird 2026 bestimmen, und noch viel mehr, was wir heute noch gar nicht kennen. Es wird um die Balance gehen zwischen außenpolitischer Verantwortung und innergesellschaftlicher Stabilität, auch um die Balance zwischen „Alles ist verloren“ und „Alles wird super“.

Deutschland wird 2026 bestimmt kein leichtes Jahr haben – aber wir können in jedem Fall neu anfangen und an den Herausforderungen wachsen. Und dann kann wirklich vieles besser werden.

AfD Baden-Württemberg Berlin-Wahl Hessen Krieg in der Ukraine Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Rheinland-Pfalz Sachsen-Anhalt Wohnen in Berlin auf Facebook teilen auf Twitter teilen per WhatsApp teilen auf Flipboard teilen

ÄHNLICHE ARTIKEL

Berlin als Fest und Spiel: Zum Tod des legendären Kulturmanagers Ulrich Eckhardt

Berlin als Fest und Spiel: Zum Tod des legendären Kulturmanagers Ulrich Eckhardt

2026-01-01

Es mag seltsam klingen, aber West-Berlin wirkte damals größer. Es herrschte eine Art Treibhausklima,...

„Viele von Ihnen machen sich Sorgen“: Wegner ruft Berliner zu Optimismus und Zusammenhalt im neuen Jahr auf

„Viele von Ihnen machen sich Sorgen“: Wegner ruft Berliner zu Optimismus und Zusammenhalt im neuen Jahr auf

2026-01-01

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner ruft die Menschen dazu auf, mit Zuversicht in das neue ...

Neujahrsansprache: Wegner ruft zu Optimismus und Zusammenhalt im neuen Jahr auf

Neujahrsansprache: Wegner ruft zu Optimismus und Zusammenhalt im neuen Jahr auf

2026-01-01

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner ruft die Menschen dazu auf, mit Zuversicht in das neue ...

Silvester: Tiere unter Böller-Stress: Nabu fordert ruhige Zonen

Silvester: Tiere unter Böller-Stress: Nabu fordert ruhige Zonen

2026-01-01

Der Naturschutzbund (Nabu) fordert von der Brandenburger Landesregierung einen besonderen Schutz der...

Jahreswechsel: Alle Jahre wieder: Einsatzkräfte zu Silvester im Großeinsatz

Jahreswechsel: Alle Jahre wieder: Einsatzkräfte zu Silvester im Großeinsatz

2026-01-01

In Berlin stehen Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte und Krankenhäuser wieder vor einem arbeitsreiche...

Nächster Beitrag
„Dieser Fehler muss 2026 korrigiert werden“: Bayern will Cannabis-Legalisierung komplett kippen

„Dieser Fehler muss 2026 korrigiert werden“: Bayern will Cannabis-Legalisierung komplett kippen

EMPFOHLEN

Europäisches Rüstungsprojekt: Entscheidung über Luftkampfsystem FCAS erneut vertagt

Europäisches Rüstungsprojekt: Entscheidung über Luftkampfsystem FCAS erneut vertagt

2026-01-01
Parteienfinanzierung: Union sahnt bei Parteispenden ab - SPD hat das Nachsehen

Parteienfinanzierung: Union sahnt bei Parteispenden ab - SPD hat das Nachsehen

2026-01-01

MEISTGESEHEN

  • Stärkung der Bundeswehr: Otte: Spätestens 2027 grundlegende Wehrpflicht-Entscheidung

    Stärkung der Bundeswehr: Otte: Spätestens 2027 grundlegende Wehrpflicht-Entscheidung

  • „Hören wir nicht auf die Angstmacher“: Merz ruft in Neujahrsansprache zu neuem Vertrauen auf

  • „Dieser Fehler muss 2026 korrigiert werden“: Bayern will Cannabis-Legalisierung komplett kippen

  • Das neue Jahr erwartet uns : Warum 2026 wirklich besser werden kann

  • Wandel durch KI: Digitalminister: KI größer als industrielle Revolution

  • „Immer wieder gibt es Zeichen der Hoffnung“: Steinmeier ruft zu Weihnachten zu Mut und Zuversicht auf

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.