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Tyler, the Creator, Folk Bitch Trio, Paul Weller, Gina Birch : Die Alben der Woche im Soundcheck

2025-07-25
In leben Vom admin

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Paul Weller: „Find El Dorado“ (Parlophone/Warner)

Mit 67 hat er die imperiale Phase erreicht. Paul Weller, Beat-Hitmacher mit The Jam, Soul-Barista mit The Style Council und seit 23 Jahren solo unterwegs, wird vor allem in Großbritannien als Urvater der Postpunk-Coolness verehrt. Und kann daher auch mit diesem Coveralbum wenig falsch machen, auf dem er großteils obskure Songs nachsingt, die ihm am Herzen liegen. Er zitiert die Bee Gees, Richie Havens, The Kinks – und so souverän das auch klingt: Weltbewegendes kann Weller den Originalen nicht hinzufügen. Joachim Hentschel , freier Journalist

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Tyler, the Creator: „don’t tap the glass” (Sony/ Columbia)

Der 34-jährige Rapper aus Kalifornien hat am Montag ein Überraschungsalbum veröffentlicht. Nur knappe 30 Minuten lang und ohne großartiges Konzept. Dafür direkt mit Ansage im 1. Song: packt die Smartphones weg, tanzt und seid ganz im Moment. Elissa Hiersemann, Moderatorin

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Folk Bitch Trio: „Now Would Be A Good Time“ (Jagjaguwar)

Da kriegt man genau das, was draufsteht: Drei Bitches, die Folk machen. Das Debüt der Australier*innen besteht aus zehn filigranen Folksongs, die zaghaft mit Indiegitarren flirten. Dazu werden schlagfertige Texte garniert und in Harmonien vorgesungen. Ihre musikalischen Vorbilder nutzt das Folk Bitch Trio dabei nicht nur zur Inspiration, sondern manchmal leider auch als zu offensichtliche Schablone ihres eigenen Songwritings. Silvia Silko, Tagesspiegel

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Gina Birch: „Trouble“ (Third Man)

Alter schützt nicht vor Experimentalmusik. Soll es auch nicht. Gina Birch, Ex-The Raincoats-Mitglied und feministische Post-Punk-Individualistin, gibt auch auf ihrem zweiten Soloalbum a fuck about Hörgewohnheiten. Stattdessen schließt sie sich mit Vocoder, Keyboards, Bass, Cello und Freund:innen in einem Studio ein, und lässt sich von der Stimmung leiten. Und die ist: Angemessen moody. Jenni Zylka, freie Journalistin

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