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Von Emma-Jean Thackray bis TimmyT: Die Alben der Woche im Soundcheck

2025-04-25
In leben Vom admin

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Emma-Jean Thackray: Weirdo (Brownswood Recordings)
Das zweite Album der Londoner Sängerin und Multiinstrumentalistin Emma-Jean Thackray ist das Dokument ihres Überlebenswillens nach dem Tod einer geliebten Person, der sie in eine tiefe Krise gestürzt hatte. Verwurzelt im Jazz wuchert das komplett in Eigenregie der 35-Jährigen eingespielte Werk hinüber zu Funk, Soul und Rock und entwickelt so immer wieder einen grandiosen Groove. Nadine Lange, Tagesspiegel

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Web Web - Plexus Plexus (Compost Records)
Pianist Roberto Di Gioia führt nunmehr im siebten Jahr dieses wunderliche Kollektiv an und schafft es noch immer, herausragende Musik zu kreieren. Diesmal ist Gitarrist JJ Whitefield zu Gast. Es scheint, als nähme der die anderen Spieler an die Hand und führte sie zurück in psychedelische Kraut-Zeiten. Klar, der hat jahrelang bei Embryo gespielt, den legendären Grenzüberschreitern, deren Schaffen bis heute eigentlich noch nicht so ganz kapiert ist. Web Web spielen freie Musik. Nicht im Sinne von Free-Jazz-Lärm, sondern im Glauben an die Utopie einer besseren Welt. Andreas Müller, Moderator

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Tunde Adebimpe „Thee Black Boltz “ (Sub Pop)
Bekannt geworden ist Tunde Adebimpe als Teil der New Yorker Artrock-Band „TV on the Radio“. In den Nullerjahren prägte diese Truppe mit ihrem Stil-Eklektizismus und ihrem Anti-Machismo eine Spielart des Rock, die unangestrengt und lässig daherkam. Adebimpe war nicht nur einer der Sänger der Band, sondern auch ihr maßgeblicher Songwriter. Sein Debüt als Solokünstler enthält mehr Pop-Verve, folgt aber dem wilden Stilmix seiner Stammband und ihrer Testosteron-Verweigerung. Das ist keine Sensation, steht jedoch für eine Kontinuität, die nicht langweilig wird .Juliane Reil, Deutschlandfunk Kultur

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TimmyT: Kühler Wind (Motor Music)
TimmyTs Debütalbum ist ein Konzeptwerk über Selbstzweifel, Drogen, Erwachsenwerden und die Heilsamkeit von Liebe. Der junge Künstler aus Lörrach inszeniert sich als verletzlicher Newcomer mit Tiefgang. Doch was auf dem Papier vielversprechend klingt, ernüchtert in der Umsetzung. Die Texte bleiben oft vage und klischeebeladen, an dem generischen Cloud/New Wave Sound, hat man sich längst sattgehört. TimmyT rappt sich durch melancholische Beats, ohne wirklich herauszustechen – weder stimmlich noch stilistisch. Was als ehrliche Reise zu sich selbst gedacht war, wirkt eher wie ein weichgespültes Nachahmen seiner Vorbilder. Anna Ruhland, freie Kritikerin

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