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Nach Bandbrief gegen rechts: „Empfinde das nicht als mutig“: Zivilcourage-Preis verliehen

2025-11-25
In gesellschaft Vom admin

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Vier Monate nach ihrem öffentlichen Aufruf gegen Neonazis im brandenburgischen Spremberg ist Bürgermeisterin Christine Herntier für ihre Zivilcourage geehrt worden. Gemeinsam mit den Pfarrerinnen Elisabeth Schulze und Jette Förster von den Bürgerinitiativen Unteilbar Spremberg und AG Spurensuche erhielt sie den jährlich vom Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Jüdischen Gemeinde zu Berlin vergebenen Preis.

Gewürdigt werde Herntiers „mutiger öffentlicher Auftritt im Amtsblatt“, sagte Ilan Kiesling von der Jüdischen Gemeinde. Die Bürgermeisterin hatte im Juli auf den wachsenden Einfluss von Rechtsextremisten hingewiesen, nachdem Hakenkreuze, SS-Runen und Veranstaltungen der Kleinstpartei Dritter Weg in der Stadt stark zugenommen hatten. 

„War das wirklich so mutig?“

Herntier sagte bei der Preisverleihung: „War das wirklich so mutig? Bis heute empfinde ich das gar nicht als so mutig.“ Eigentlich müsse das eine Selbstverständlichkeit sein. „Wie kann es eigentlich sein, dass man dafür einen Preis bekommen muss?“

Der öffentliche Wirbel um ihren Appell, der unter anderem von der AfD kritisiert worden war, hat jedoch aus Sicht der drei Preisträgerinnen einen Stimmungswandel in der Stadt bewirkt. „Es hat der Spremberger Stadtgesellschaft ganz gut getan“, sagte Herntier. 

Mehr Menschen sähen sich ermutigt, gegen Rechtsextreme Stellung zu beziehen, sagte sie. Es gebe auch einen guten Austausch aller Schulen. Und Brandenburgs Innenminister René Wilke (SPD) habe mehr Videoüberwachung öffentlicher Plätze in Aussicht gestellt. Das sei wichtig, sagte Herntier. „Wir jagen ja immer einem Phantom hinterher: Früh wachen Sie auf und die Stadt ist voll mit Hakenkreuzen.“

Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

© dpa-infocom, dpa:251124-930-335841/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

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