Sunday, Apr 05, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite wirtschaft Immobilienmarkt: Wohnei...

Immobilienmarkt: Wohneigentum wird teurer – Preise steigen erneut

2025-09-25
In wirtschaft Vom admin

ÄHNLICHE ARTIKEL

Nachteulen sind launischer: Und anfälliger für bipolare Züge

Internationales Literaturfestival Berlin: Boualem Sansal wird Schirmherr

Wohneigentum in Deutschland wird zunehmend teurer. Im dritten Quartal in Folge sind die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser gestiegen - und das mit wenigen Ausnahmen bundesweit. Vor allem in Ballungsräumen ist bezahlbarer Wohnraum knapp. Ob der „Bau-Turbo“ der Bundesregierung die Lage entspannen wird, muss sich noch zeigen. 

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Wohnimmobilien hierzulande im zweiten Quartal im Schnitt um 3,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums und um 1,1 Prozent höher als im ersten Vierteljahr 2025. 

Nach einer Serie von Preisrückgängen seit dem vierten Quartal 2022 drehte der Markt im Schlussquartal 2024: Im Zeitraum Oktober bis Dezember zogen die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland um 1,9 Prozent an, im ersten Quartal 2025 ging es um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach oben. Im Jahresdurchschnitt 2024 hatten die Preise für Häuser und Wohnungen hierzulande noch um 1,5 Prozent nachgegeben. 

Preisanstiege in fast allen Regionen 

Eigentumswohnungen kosteten nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Zeitraum April bis Juni des laufenden Jahres bundesweit im Durchschnitt mehr als ein Jahr zuvor. Auch die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser zogen in den meisten Regionen an. 

In den sieben größten Städten - Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main, Stuttgart und Düsseldorf - mussten Käuferinnen und Käufer von Eigentumswohnungen im Schnitt 2,4 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor und 0,3 Prozent mehr als im ersten Quartal 2025. Ein- und Zweifamilienhäuser waren dort etwas günstiger zu haben als ein Jahr zuvor: Die Preise für solche Immobilien gaben - auf hohem Niveau - um 0,2 Prozent nach. 

In kreisfreien Großstädten außerhalb der Top-7-Metropolen verteuerten sich Wohnungen um durchschnittlich 5,0 Prozent zum Vorjahresquartal und um 1,3 Prozent zum Vorquartal. In ländlichen Kreisen mussten Käuferinnen und Käufer von Eigentumswohnungen im Schnitt jeweils 3,6 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresquartal und im Vorquartal. 

Mit dem „Bau-Turbo“ gegen Wohnungsnot 

Mehr neue Wohnungen sind erklärtes Ziel der neuen Bundesregierung. Die SPD-geführte Vorgängerregierung hatte 400.000 neue Wohnungen in Deutschland pro Jahr versprochen, dieses Ziel aber nie erreicht. 

Im vergangenen Jahr waren 251.900 Wohnungen in Deutschland fertiggestellt worden und damit so wenig wie seit 2015 nicht mehr. Die amtierende Bundesregierung will mit einem „Bau-Turbo“ über schnellere Genehmigungen den schleppenden Wohnungsbau voranbringen. 

Privaten wie professionellen Bauherren machen die rapide gestiegenen Baupreise zu schaffen, während sich die Kreditzinsen auf erhöhtem Niveau eingependelt haben. 

In Deutschland fehlen nach Expertenschätzung Hunderttausende Wohnungen. Das Ifo-Institut erwartet, dass dieses Jahr nur 205.000 Wohnungen fertiggestellt werden. 

Aufwärtstrend bei Baugenehmigungen 

Die jüngsten Zahlen zu Baugenehmigungen machen etwas Hoffnung, dass der Wohnungsbau aus der Krise kommt: Im Juli genehmigten die Behörden in Deutschland den Neubau und Umbau von 22.100 Wohnungen. Das waren nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Allerdings war die Zahl genehmigter Wohnungen damals auch auf den niedrigsten Wert für einen Juli seit dem Jahr 2009 gesunken. 

Aber auch die bisherige Jahresstatistik fällt positiv aus: Von Januar bis einschließlich Juli 2025 wurde der Neubau und Umbau von 131.800 Wohnungen genehmigt. Das waren 6,6 Prozent oder 8.200 Wohnungen mehr als in den ersten sieben Monaten des Vorjahres.

© dpa-infocom, dpa:250924-930-77605/2

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

auf Facebook teilen auf Twitter teilen per WhatsApp teilen auf Flipboard teilen

ÄHNLICHE ARTIKEL

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis: „In die Sonne schauen“ für elf Lolas nominiert

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis: „In die Sonne schauen“ für elf Lolas nominiert

2026-04-01

Die Deutsche Filmakademie hat die Nominierten für die Goldenen Lolas bekannt gegeben. In der Kategor...

Eurovision Song Contest: Ableger in Asien geplant

Eurovision Song Contest: Ableger in Asien geplant

2026-04-01

Der Eurovision Song Contest expandiert nach Asien: Wie die European Broadcasting Union (EBU) mitteil...

Shortlist Internationaler Booker Prize: Die deutschsprachige Literatur wird global

Shortlist Internationaler Booker Prize: Die deutschsprachige Literatur wird global

2026-04-01

Als Jenny Erpenbeck vor zwei Jahren in London für ihren Wenderoman „Kairos“ mit dem International Bo...

Verkehr: Zu schnell bei Hagel – Schwerverletzte auf glatter Autobahn

Verkehr: Zu schnell bei Hagel – Schwerverletzte auf glatter Autobahn

2026-04-01

Bei einer Unfallserie wegen glatter Fahrbahn durch Hagel sind auf der A10 bei Oberkrämer (Kreis Ober...

Film: Deutscher Filmpreis: Akademie gibt Nominierungen bekannt

Film: Deutscher Filmpreis: Akademie gibt Nominierungen bekannt

2026-04-01

Rund zwei Monate vor dem Deutschen Filmpreis werden die Nominierungen bekanntgegeben. Die Deutsche F...

Nächster Beitrag
Möbelbranche: Kunden kaufen weniger Sofas - Umsätze brechen ein

Möbelbranche: Kunden kaufen weniger Sofas - Umsätze brechen ein

EMPFOHLEN

Verspätung von 16 Monaten: Massiver Lieferverzug bei Flugabwehrprojekt von Rheinmetall

Verspätung von 16 Monaten: Massiver Lieferverzug bei Flugabwehrprojekt von Rheinmetall

2026-04-01
Konjunktur: Ifo: Iran-Krieg trifft 90 Prozent der deutschen Industrie

Konjunktur: Ifo: Iran-Krieg trifft 90 Prozent der deutschen Industrie

2026-04-01

MEISTGESEHEN

  • Außenhandel: Auf dem Ostertisch landen weniger Eier aus dem Ausland

    Außenhandel: Auf dem Ostertisch landen weniger Eier aus dem Ausland

  • Konjunktur: IWF: Iran-Krieg treibt Inflation und bedroht Lieferketten

  • Im Jahresvergleich gestiegen: Zahl der Arbeitslosen sinkt im März um knapp 50.000

  • Ergebnis des Online-Shoppings: DHL erwartet so viele Pakete wie noch nie in der Osterzeit

  • Einzelhandel: Umfrage: 40 Prozent wollen zu Ostern weniger Geld ausgeben

  • „Zähe Verhandlungen“: Keine weiteren Warnstreiks – Tarifabschluss im Nahverkehr

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.