Friday, Jan 02, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite gesellschaft „Gut gemeint, aber teue...

„Gut gemeint, aber teuer“: Wegner stellt Zukunft des Deutschlandtickets infrage

2025-06-09
In gesellschaft Vom admin

ÄHNLICHE ARTIKEL

Experten vermuten hohe Dunkelziffer: Mehr als eine Million Menschen waren 2023 wegen Alkohol in Behandlung

Camus-Verfilmung „Der Fremde“: Bilder wie aus einem Fiebertraum

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner stellt die Zukunft des Deutschlandtickets infrage. Es sei „gut gemeint, aber teuer für den Bund und die Länder“, sagte der CDU-Politiker dem „Handelsblatt“. „Solche Wohltaten des Bundes, die dann zu einem großen Teil von den Ländern finanziert werden müssen, können wir uns nicht mehr leisten“, fügte er hinzu.

Wie es mit dem Deutschlandticket, mit dem man bundesweit zu einem Preis von 58 Euro im Monat den Nah- und Regionalverkehr nutzen kann, konkret weitergeht, ist Gegenstand von Verhandlungen zwischen Bund und Ländern. CDU, CSU und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten: „Das Deutschlandticket wird über 2025 hinaus fortgesetzt“, aber auch deutlich gemacht, dass sich Nutzer ab 2029 auf höhere Preise einstellen müssen.

Zur Finanzierung des Tickets schießen Bund und Länder derzeit jeweils 1,5 Milliarden Euro pro Jahr zu, um Einnahmeausfälle bei Verkehrsbetrieben auszugleichen. Die Bundesmittel sind aber bisher nur noch für dieses Jahr gesetzlich festgeschrieben.

Es muss das Prinzip gelten: Wer bestellt, der bezahlt.

Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hatte die Verhandlungen mit den Ländern zuletzt schwierig genannt und deutlich gemacht, der Bund werde nicht mehr als die Hälfte der Kosten tragen. Er forderte die Länder auf, eine gemeinsame Position zu finden. Bisher höre er verschiedene Signale, was diese zahlen wollten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Auch zu dem vom Bund geplanten Entlastungspaket für die Wirtschaft äußerte sich Wegner im „Handelsblatt“. „Wir in Berlin haben uns koalitionsintern darauf verständigt, möglichst keine haushaltsbelastenden Maßnahmen zu unterstützen“, sagte der CDU-Politiker.

Angesichts der Krise, in der die Wirtschaft stecke, seien Impulse dringend nötig, betonte der Regierende Bürgermeister. „Wichtig ist aber, dass die Belastungen für die Länder tragbar bleiben.“ Wegner forderte in dem Interview strukturelle Veränderungen: „Es muss das Prinzip gelten: Wer bestellt, der bezahlt.“ Vom Bund erwarte er daher eine „grundlegende Aufgabenkritik“.

Das geplante Entlastungspaket sieht bessere steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für Unternehmen vor, die Maschinen, Geräte und Elektroautos anschaffen. Ab 2028 soll zudem die Körperschaftsteuer sinken. Ein Bund-Länder-Gipfel mit Kanzler Friedrich Merz (CDU) war zunächst für den 18. Juni geplant. Am Freitag hieß es, der Termin verschiebe sich. Ein neues Datum werde noch abgestimmt. (dpa)

Fahrrad und Verkehr in Berlin Kai Wegner

ÄHNLICHE ARTIKEL

Berlin als Fest und Spiel: Zum Tod des legendären Kulturmanagers Ulrich Eckhardt

Berlin als Fest und Spiel: Zum Tod des legendären Kulturmanagers Ulrich Eckhardt

2026-01-01

Es mag seltsam klingen, aber West-Berlin wirkte damals größer. Es herrschte eine Art Treibhausklima,...

„Viele von Ihnen machen sich Sorgen“: Wegner ruft Berliner zu Optimismus und Zusammenhalt im neuen Jahr auf

„Viele von Ihnen machen sich Sorgen“: Wegner ruft Berliner zu Optimismus und Zusammenhalt im neuen Jahr auf

2026-01-01

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner ruft die Menschen dazu auf, mit Zuversicht in das neue ...

Neujahrsansprache: Wegner ruft zu Optimismus und Zusammenhalt im neuen Jahr auf

Neujahrsansprache: Wegner ruft zu Optimismus und Zusammenhalt im neuen Jahr auf

2026-01-01

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner ruft die Menschen dazu auf, mit Zuversicht in das neue ...

Silvester: Tiere unter Böller-Stress: Nabu fordert ruhige Zonen

Silvester: Tiere unter Böller-Stress: Nabu fordert ruhige Zonen

2026-01-01

Der Naturschutzbund (Nabu) fordert von der Brandenburger Landesregierung einen besonderen Schutz der...

Jahreswechsel: Alle Jahre wieder: Einsatzkräfte zu Silvester im Großeinsatz

Jahreswechsel: Alle Jahre wieder: Einsatzkräfte zu Silvester im Großeinsatz

2026-01-01

In Berlin stehen Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte und Krankenhäuser wieder vor einem arbeitsreiche...

Nächster Beitrag
66-Jähriger muss notoperiert werden: Messerattacke in Berliner Supermarkt – keine Hinweise auf politische Motivation

66-Jähriger muss notoperiert werden: Messerattacke in Berliner Supermarkt – keine Hinweise auf politische Motivation

EMPFOHLEN

„Viele von Ihnen machen sich Sorgen“: Wegner ruft Berliner zu Optimismus und Zusammenhalt im neuen Jahr auf

„Viele von Ihnen machen sich Sorgen“: Wegner ruft Berliner zu Optimismus und Zusammenhalt im neuen Jahr auf

2026-01-01
Neujahrsansprache: Wegner ruft zu Optimismus und Zusammenhalt im neuen Jahr auf

Neujahrsansprache: Wegner ruft zu Optimismus und Zusammenhalt im neuen Jahr auf

2026-01-01

MEISTGESEHEN

  • Silvester: Tiere unter Böller-Stress: Nabu fordert ruhige Zonen

    Silvester: Tiere unter Böller-Stress: Nabu fordert ruhige Zonen

  • Jahreswechsel: Alle Jahre wieder: Einsatzkräfte zu Silvester im Großeinsatz

  • Lehrstellenmangel in Berlin: Warten auf Zahlen – Streit um Ausbildungsplatzabgabe hält an

  • Stadtverwaltung in Potsdam: Rathauschefin will Verwaltung und Bürger mit KI entlasten

  • Museen: Kultur in Berlin: Diese Ausstellungen kommen 2026

  • Sarkophage, große Gefühle und Feuerwerk: Worauf wir uns 2026 in Berlin freuen

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.