Sunday, Feb 01, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite gesellschaft Nach positivem Mitglied...

Nach positivem Mitgliederentscheid für Schwarz-Rot: Äußerung der Berliner Landesvorsitzenden sorgen für Empörung bei SPD-Linken

2025-05-01
In gesellschaft Vom Daniel Böldt

ÄHNLICHE ARTIKEL

Wenn das Pflegeheim plötzlich teurer wird: Was erlaubt ist und was nicht

Gründer der Bar jeder Vernunft und des Tipi am Kanzleramt: Berliner Entertainment-Legende Holger Klotzbach ist tot

Aussagen der beiden SPD-Landesvorsitzenden zum Mitgliederentscheid haben für Empörungen in Teilen der Berliner SPD gesorgt. „Für die parteiinternen Gegner dieser Koalition ist dies auch die Chance, einmal einen Schritt beiseite zu treten und sich auf die SPD zuzubewegen“, teilten Nicola Böcker-Giannini und Martin Hikel am Dienstagmorgen mit, nachdem bekannt geworden war, dass sich eine deutliche Mehrheit der SPD-Mitglieder für die schwarz-rote Koalition ausgesprochen hatte.

Mathias Schulz, Mitglied im Abgeordnetenhaus und ebenfalls Teil des geschäftsführenden SPD-Landesvorstandes, bezeichnete die Aussage als „eine Ohrfeige für unsere Mitglieder“, die Widerspruch verdiene. „15,4 Prozent der Mitglieder haben – aus welchen legitimen und individuellen Gründen auch immer – nicht für diese Koalition gestimmt“, schrieb Schulz auf Instagram. „Sie müssen sich nicht auf die SPD zubewegen.“

Weitere linke SPD-Abgeordnete stimmten dem zu. „Ich fände es schön, wenn wir uns gegenseitig in unserer Diversität aushalten, vielleicht sogar schätzen, aber vor allem unterhaken“, schrieb Melanie Kühnemann-Grunow ebenfalls auf der Social-Media-Plattform.

Hikel und Böcker-Giannini reagieren auf Kritik

Der Bundesvorstand der SPD hatte am Dienstagmorgen mitgeteilt, dass 84,6 Prozent der Mitglieder dem Koalitionsvertrag mit CDU zugestimmt haben. Die Beteiligung bei der Befragung lag bei 56 Prozent.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Die Berliner Landesvorsitzenden reagierten nach der Kritik aus ihrem eigenen Reihen und verschickten ein neues Statement, da die ursprüngliche Version „zu vereinzelten Missverständnissen“ geführt habe. Es sollte zu keinem Zeitpunkt „der Eindruck erweckt werden, dass einzelne Genoss:innen nicht (mehr) zur Partei gehören würden“.

In dem neuen Statement stellten Hikel und Böcker-Giannini klar, dass auch die parteiinternen Gegner der Koalition die Basisentscheidung „akzeptieren und mittragen“ müssten. „Das bedeutet nichts weniger, als dass alle einen Schritt zurücktreten müssen, um die Koalition zum Erfolg zu bringen. Insbesondere brauchen wir dafür die Unterstützung und die Expertise all jener, die bislang leidenschaftlich gegen das Zustandekommen der Koalition gekämpft haben.“

Zuvor hatten Berliner SPD-Linke den Koalitionsvertrag mehrfach kritisiert. „Das Problem ist, dass es keine richtigen Lösungen in diesem Papier gibt und viele falsche Pfade“, sagte Aziz Bozkurt, Bundesvorsitzender der AG Migration und Vielfalt der SPD und als Staatssekretär selber Teil einer schwarz-roten Koalition auf Landesebene.

SPD

ÄHNLICHE ARTIKEL

„Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt: Ein Operettenhit als burleskes Silberflitterfest

„Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt: Ein Operettenhit als burleskes Silberflitterfest

2026-01-25

Jeder einmal auf dem Mond! Heinz Bolten-Baeckers muss Hellseher gewesen sein, als er das Versprechen...

250 Jahre E.T.A. Hoffmann: Die süßen Schauer des Unheimlichen

250 Jahre E.T.A. Hoffmann: Die süßen Schauer des Unheimlichen

2026-01-25

Der Grabstein, den ihm „seine Freunde“ gewidmet haben, würdigt ihn in großen Lettern als Kammergeric...

Katharine Mehrling erinnert sich an Holger Klotzbach: Er zog Menschen an wie ein Magnet

Katharine Mehrling erinnert sich an Holger Klotzbach: Er zog Menschen an wie ein Magnet

2026-01-25

Am 23. Januar 2026 ist der Impresario Holger Klotzbach nach schwerer Krankheit in Berlin gestorben. ...

CTM-Festival in Berlin: Blick in den amerikanischen Höllenschlung

CTM-Festival in Berlin: Blick in den amerikanischen Höllenschlung

2026-01-25

Die Musik ist zäh und langsam, fast schon einschläfernd. Im Normalfall ist eine solche Beschreibung ...

Agrarmesse: Letztes Wochenende der diesjährigen Grünen Woche steht an

Agrarmesse: Letztes Wochenende der diesjährigen Grünen Woche steht an

2026-01-25

Die 90. Grüne Woche geht in ihr letztes Wochenende. Heute und am Sonntag werden zum Abschluss der ze...

Nächster Beitrag
Nahverkehr: Anfrage: Zahl der Straftaten im ÖPNV deutlich gestiegen

Nahverkehr: Anfrage: Zahl der Straftaten im ÖPNV deutlich gestiegen

EMPFOHLEN

Agrarmesse: Letztes Wochenende der diesjährigen Grünen Woche steht an

Agrarmesse: Letztes Wochenende der diesjährigen Grünen Woche steht an

2026-01-25
Neue Partei: BSW kürt Doppelspitze für Berlin-Wahl

Neue Partei: BSW kürt Doppelspitze für Berlin-Wahl

2026-01-25

MEISTGESEHEN

  • Fußball: Union und Hertha wollen erste Siege des Jahres einfahren

    Fußball: Union und Hertha wollen erste Siege des Jahres einfahren

  • Baubranche Ost: Baubranche zum Jahresbeginn wieder zuversichtlicher

  • Krankschreibungen: Krankenstand in Brandenburg verharrt auf hohem Niveau

  • Winter: Minusgrade täuschen – Polizei rät dringend von Eisflächen ab

  • Umgang im Landtag: Sieben Ordnungsrufe im Brandenburger Landtag seit der Wahl

  • Frist bis Ende Januar: 2200 Anträge auf Hotelkostenerstattung nach Stromausfall in Berlin

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.