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Neugeborenes erstickt?: 25-jährige Mutter will sich vor Berliner Landgericht zu den Vorwürfen äußern

2026-01-09
In gesellschaft Vom Kerstin Gehrke

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Ein Kind passte nicht in ihre Lebensführung. Davon geht die Staatsanwaltschaft im Prozess gegen Sumanpreet K. aus. Die 25-Jährige soll vor acht Monaten ihre Tochter kurz nach der Geburt erstickt haben. Die Anklage lautet auf Totschlag. Vor dem Berliner Landgericht saß die Frau am ersten Prozesstag äußerlich regungslos.

Ein Polizist machte an einem Sonntagmorgen den grausigen Fund. Er wurde auf ein Bündel am Gehweg des Kölner Damms am Berliner Mauerweg in der Gropiusstadt aufmerksam. Es war gegen 5 Uhr früh, als er am Muttertag das tote Baby entdeckte und entsetzt seine Kollegen alarmierte. Es gebe eindeutige Hinweise auf Fremdverschulden, hieß es bereits kurz nach dem Fund.

Nach Überzeugung der Ermittler hat die aus Indien stammende Frau ihr Baby in der Zeit zwischen dem 8. und dem Morgen des 9. Mai vorigen Jahres in einer Wohnung in Rudow zur Welt gebracht. Die 25-Jährige habe „auf ihre organgesunde und lebend geborene Tochter eingewirkt, um sie zu ersticken“, heißt es in der Anklage.

Kind sollte „weggemacht“ werden

Hintergrund der Tat soll gewesen sein, dass sowohl der Kindsvater als auch die Frau selbst das Kind nicht wollten. Der Mann habe von Anfang an von Sumanpreet K. gewünscht, dass es „weggemacht“ wird, so die Anklage. Auch die Frau habe befürchtet, durch das Kind in ihrer Lebensgestaltung beeinträchtigt zu werden.

Sumanpreet K. stammt aus Indien. Sie soll 2022 nach Deutschland gekommen sein, ein Asylgesuch soll es gegeben haben. Die Frau sei ohne eigene Wohnung gewesen. Sie soll als Kellnerin gearbeitet.

DNA-Untersuchungen führten zunächst zum Kindsvater. Seine Wohnung wurde durchsucht und in seinem Umfeld ermittelt. Knapp zwei Wochen nach dem Fund des toten Säuglings in Neukölln stellte sich die 25-Jährige selbst der Polizei. Sie befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Damals ließ sie über ihre Anwältin erklären, sie sei die Mutter des toten Mädchens. Doch weitere Angaben machte die Frau nicht. Im Prozess will sie sich am zweiten Verhandlungstag am 13. Januar zu den Vorwürfen äußern.

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