Viel Schnee, starker Wind und Glatteis: Für Freitag ist gefährliches Winterwetter angekündigt. Es gab bereits Unfälle auf den Straßen. Alle wichtigen Meldungen hier.
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8. Januar 2026 23:15
Julia Weiss
Auto versinkt in eisigem Wasser
Eine Rutschpartie mit Vaters Auto auf schneeglatter Straße endete in Bayern für einen 18-Jährigen und seinen Freund in eisigem Wasser. Er hatte mit dem Wagen auf eine Brücke einbiegen wollen, wie die Polizei mitteilte. Doch auf der glatten Fahrbahn verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, das geradeaus zwischen der Brücke und einem Baum den Abhang hinunter schoss und im eisigen Wasser der Günz landete.
Das Fahrzeug habe sofort zu sinken begonnen, erläuterten die Beamten. Doch der ebenfalls 18-jährige Beifahrer reagierte schnell: Er konnte noch rechtzeitig die Beifahrertüre öffnen, so dass die beiden das sinkende Auto verlassen konnten. Sie schwammen an das wenige Meter entfernte Flussufer und konnten sich zwar unterkühlt, ansonsten aber unverletzt in Sicherheit bringen.
Der Wagen sank den Angaben nach jedoch komplett auf den Grund des etwa vier Meter tiefen Gewässers im schwäbischen Ichenhausen bei Günzburg. An der Bergung waren demnach neben Feuerwehrleuten auch Helfer des DLRG beteiligt. Wegen des schwierigen Geländes hätten speziell ausgebildete Taucher helfen müssen. An dem Wagen entstand nach ersten Schätzungen ein wirtschaftlicher Totalschaden. (dpa)
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8. Januar 2026 19:40
Daniel Krause
Warnung vor Sturmflut an der Ostseeküste
An der Ostseeküste kann es am Freitagabend zu Sturmfluten kommen, warnt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). In der Kieler Bucht und in der Lübecker Bucht werden demnach Wasserstände bis 1,10 Meter über Normalhöhennull erwartet. In der Flensburger Förde werde mit Wasserständen bis 1,25 Meter über Normalhöhennull gerechnet.
Einige Städte bereiten sich bereits auf die erwartete Sturmflut vor: So rief die Stadt Wismar Fahrzeughalter dazu auf, ihre Autos aus den hochwassergefährdeten Gebieten zu entfernen, berichtet der NDR. Die Feuerwehr in Flensburg gibt dem Bericht zufolge Sandsäcke an die Bevölkerung aus. (Tsp)
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8. Januar 2026 16:17
Sandra Lumetsberger
In Niedersachsen und Schleswig-Holstein bleiben die Schulen ebenfalls zu
Wegen des Winterwetters bleiben die Schulen in ganz Niedersachsen am Freitag für den regulären Schulbetrieb geschlossen. Während es an einigen Schulen Distanzunterricht geben soll, fällt der Unterricht an anderen aus, wie aus einer Übersicht der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen und Mitteilungen der Landkreise und Städte hervorgeht.
Auch in Schleswig-Holstein bleiben am Freitag zahlreiche allgemein- und berufsbildende Schulen geschlossen. Betroffen sind die Kreise Dithmarschen, Herzogtum Lauenburg, Nordfriesland, Pinneberg, Rendsburg‑Eckernförde, Schleswig‑Flensburg, Segeberg, Steinburg und Stormarn, wie das Bildungsministerium mitteilte.
Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird an den betroffenen Schulen eine Notbetreuung angeboten. Die Kinder können dabei auf bereits ausgegebene Aufgaben zurückgreifen; zusätzliches Material kann über die Lernmanagementsysteme der Schulen bereitgestellt werden. (dpa)
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8. Januar 2026 16:16
Sandra Lumetsberger
Verkehrsminister Schnieder warnt vor gefährlicher Wetterlage: „Wer nicht muss, sollte zu Hause bleiben“
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) ruft laut „Welt.de“ wegen angekündigter „enormer Schneemengen“ und möglichem Glatteis zu großer Vorsicht auf. Wer nicht unbedingt unterwegs sein müsse, solle zu Hause bleiben. Panik sei jedoch nicht angebracht.
Im Gespräch mit WELT TV betonte Schnieder, Sicherheit habe Vorrang und Wetterlagen seien nur begrenzt vorhersehbar. Die Lage könne in einigen Regionen „wirklich sehr gefährlich“ werden, weshalb man sie ernst nehmen solle – ohne überzogene Reaktionen.
Nach seinen Angaben seien alle Verkehrsträger vorbereitet. Rund 6000 Straßenwärter und 14.000 Beschäftigte der Bahn arbeiteten daran, Straßen, Bahnhöfe, Bahnsteige und Weichen funktionsfähig zu halten. Trotzdem sei man nicht vor allen Wetterextremen geschützt, so Schnieder. (lum)
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8. Januar 2026 16:13
Sandra Lumetsberger
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8. Januar 2026 16:02
Tobias Mayer
Streusalz wird in Baumärkten teilweise knapp
Wegen des Winterwetters und vielerorts starkem Schneefall sind Streusalz und andere Taumittel in zahlreichen Baumärkten vorübergehend ausverkauft. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei großen Baumarktketten.
„Regional haben wir teilweise eine stark erhöhte Nachfrage nach Streugut. Je nach Schnee- und Glättesituation ist derzeit kein Streugut mehr in einzelnen Märkten verfügbar“, sagte ein Sprecher von Hornbach. Die Liefersituation sei jedoch gut. Nachschub komme je nach Markt und Region entweder noch am selben Tag oder innerhalb der nächsten ein bis zwei Tage.
Die Umweltorganisation BUND warnt, Streusalz schade Böden, Pflanzen, Tieren und Gewässern. Auch Splitt und Granulat sollten vermieden werden, weil sie giftige Substanzen wie Arsen, Blei oder Quecksilber enthalten könnten. Die Umweltschützer raten Hausbesitzern bei Eis und Glätte stattdessen zu Sand, Kies, Sägespänen oder umweltzertifiziertem Streugut. Empfohlen werden Mittel mit dem Zeichen „Blauer Engel“. (dpa)
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8. Januar 2026 15:45
Tobias Mayer
Minus 27,8 Grad in Sachsen
Am frühen Donnerstag wurden in Marienberg-Kühnhaide minus 27,8 Grad Celsius gemessen, berichtet der "MDR". Es war demnach Sachsens bisher kälteste Nacht des Winters. Kühnhaide gilt als einer der kältesten bewohnbaren Orte Deutschlands.
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8. Januar 2026 15:32
Tobias Mayer
Lehrerverband gegen bundesweiten Schulausfall wegen Winterwetters
Angesichts des extremen Winterwetters hält der Präsident des Deutschen Lehrerverbands eine bundesweite Aussetzung des Präsenzunterrichts nicht für sinnvoll. „Distanzunterricht sollte auf die entsprechenden Notfälle beschränkt bleiben“, sagte Verbandspräsident Stefan Düll der „Rheinischen Post“.
Der Deutsche Wetterdienst warnt für Freitag in mehreren Regionen vor starkem Schneefall, Schneeverwehungen und Glätte, teils werden bis zu 15 Zentimeter Neuschnee erwartet. Bereits jetzt ist der Schulunterricht am Freitag in Teilen Norddeutschlands abgesagt, unter anderem in Hamburg und Bremen sowie in zahlreichen Städten und Landkreisen Niedersachsens, wo Schulen auf Distanzunterricht und Notbetreuung umgestellt haben. (KNA)
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8. Januar 2026 15:26
Tobias Mayer
Winter-Sturmtief Elli gefährdet Pauli-Spiel gegen Leipzig
Wegen des Wintereinbruchs und weiteren vorhergesagten starken Schneefällen in Hamburg und im gesamten Norden ist das Bundesliga-Spiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig gefährdet. „Angesichts der Wetterlage können wir nicht dafür garantieren, dass das Spiel unter den gegebenen Umständen stattfinden kann“, schrieb der Club zwei Tage vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) auf seiner Homepage.
Das erwartete Sturmtief Elli wird nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) die Lage am Freitag noch einmal deutlich verschärfen. Der DWD hat wegen der vorhergesagten Schneefälle und des stürmischen Wetters mit Böen bis zu 70 Kilometern pro Stunde eine amtliche Unwetterwarnung vor starken Verwehungen herausgegeben.
Sie gilt für die Region in und um Hamburg, den Norden Niedersachsens sowie den Süden und Westen Schleswig-Holsteins. Diese Wetterbedingungen und die Schneefälle werden im Norden Deutschlands von Freitagmorgen an und für rund 24 Stunden erwartet.
Der Hamburger Fußball-Verband (HFV) hatte schon am Mittwoch den gesamten Spielbetrieb im Amateurbereich bis einschließlich Sonntag abgesagt. (dpa)
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8. Januar 2026 15:24
Tobias Mayer
Update (19.30 Uhr): VW stoppt am Freitag Produktion in Emden
Volkswagen setzt seine Produktion in Emden wegen des Kälteeinbruchs am Freitag aus. Das teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag mit. Der Konzern baut im ostfriesischen Emden die Elektroautos ID.7 und ID.4. Zuvor hatte die „Nordwest-Zeitung“ berichtet. Ein eigentlich für Ende Januar in Emden geplanter Ruhetag sei auf diesen Freitag vorgezogen worden.
An den anderen VW-Standorten solle planmäßig produziert werden, die Werke in Osnabrück und Zwickau seien noch im Weihnachtsurlaub, sagte der Sprecher weiter. (Reuters/dpa)
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8. Januar 2026 15:23
Tobias Mayer
Schwerer Wintersturm in Großbritannien und im Nordwesten Frankreichs erwartet
Auch weite Teile Großbritanniens und der Nordwesten Frankreichs bereiten sich auf einen schweren Wintersturm vor: Die Wetterdienste beider Länder warnten am Donnerstag vor starkem Wind und heftigen Schneefällen. Der britische Wetterdienst Met Office gab für mehrere Regionen Unwetterwarnungen heraus. Vor allem in Wales und den englischen Midlands ist demnach mit erheblichem Schneefall zu rechnen.
In den Midlands könnten den Vorhersagen zufolge bis zu 30 Zentimeter Schnee fallen. Auch im Süden Englands muss demnach mit starkem Schneefall gerechnet werden. An den Küsten im Südwesten Englands drohen zudem Sturmböen von 95 bis 110 Stundenkilometern.
Anschließend wird der Sturm „Goretti“, der in Deutschland „Elli“ genannt wird, auf den Nordwesten Frankreichs treffen. Der französische Wetterdienst warnte vor Sturmböen von bis zu 160 Stundenkilometern, insbesondere im Département Manche an der Küste des Ärmelkanals, wo die höchste Unwetterwarnstufe ausgerufen wurde. (AFP)
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8. Januar 2026 15:21
Tobias Mayer
Fußballvereine bereiten sich auf Schnee vor
Für das Bundesligaspiel von Werder Bremen gegen Hoffenheim am Samstag (15:30 Uhr) sind 50 zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz, um das Weserstadion von Schnee zu befreien und eine sichere An- und Abreise der Zuschauer zu gewährleisten.
Bremen rechnet damit, dass das Spiel stattfinden kann, warnt aber vor möglichen Schneemengen.
Der VfB Stuttgart reagiert auf die Wettervorhersage, indem er bereits am Freitag nach Leverkusen fliegt, um wetterbedingte Probleme zu vermeiden. Das Spiel bei Bayer Leverkusen findet am Samstag um 18:30 Uhr statt.
Union Berlin bittet seine Fans um Hilfe bei der Schneeräumung vor dem Heimspiel gegen Mainz (Samstag, 15:30 Uhr). (dpa)
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8. Januar 2026 15:21
Tobias Mayer
Obdachlose brauchen mehr warme Unterkünfte
Angesichts von eisigen Temperaturen und drohenden Winterstürmen warnen Sozialverbände vor dem Kältetod obdachloser Menschen. „Für Menschen, die auf der Straße leben, wird es mitunter lebensgefährlich“, sagte Elke Ronneberger, Vorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland: „Umso wichtiger ist es, dass es ausreichend Übernachtungs- und Aufenthaltsplätze gibt, die Schutz vor Kälte bieten.“ Städte und Gemeinden seien gefordert, mehr warme Orte bereitzustellen und zu finanzieren.
Hinweis: Wer einen Obdachlosen antrifft, der Hilfe benötigt, kann sich in Berlin telefonisch an das Deutsche Rote Kreuz (030 600300 1010) oder das Team der Stadtmission (030 690 333 690) wenden. Vorher sollte gefragt werden, ob Hilfe gewünscht ist. Ist jemand nicht ansprechbar, sollte der Rettungsdienst gerufen werden. (epd/Tsp)
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8. Januar 2026 15:20
Tobias Mayer
Fährverkehr an Nordseeküste wird wegen Sturms weitgehend eingestellt
'Der erwartete Wintersturm „Elli“ bringt an der niedersächsischen Nordseeküste den Fährverkehr weitgehend zum Stillstand. Mehrere Inseln sind am Freitag nicht per Schiff erreichbar – darunter Langeoog, Norderney und Wangerooge. (dpa)
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Jörg Weber (SPD), Bürgermeister auf Fehmarn, sagte bei „Welt“ über den Schnee an der Küste von Schleswig-Holstein: „Man muss ganz ehrlich sein, das Schlimmste ist dieser Katastrophentourismus“. Damit meint er Menschen, die das Unwetter filmen oder fotografieren, um anschließend in sozialen Netzwerken zu posten. Sie würden in Kauf nehmen, dass „ehrenamtliche Feuerwehrleute ihr Leben riskieren, um die dann nachher zu retten“. (Tsp)
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8. Januar 2026 15:18
Tobias Mayer
Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall am Freitag
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Freitag vor starkem Schneefall und Schneeverwehungen. Die Warnung gilt ab 3.00 Uhr morgens und ist voraussichtlich bis Samstagmorgen um 3.00 Uhr gültig, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Warnung gilt für Berlin und folgende Gebiete in Brandenburg: Kreis Barnim, Kreis Dahme-Spreewald, Kreis Havelland, Kreis Märkisch-Oderland, Kreis Oberhavel, Kreis Oder-Spree, Kreis Ostprignitz-Ruppin, Kreis Potsdam-Mittelmark, Kreis Prignitz, Kreis Teltow-Fläming, Stadt Brandenburg, Stadt Frankfurt (Oder), Stadt Potsdam. (dpa)
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