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Eingezäunte Festlichkeit: Besinnliche Betonpoller: Wie sicher sind Weihnachtsmärkte?

2025-11-17
In gesellschaft Vom admin

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Bald ist es wieder so weit: In Brandenburg öffnen Ende November viele Weihnachtsmärkte und die Veranstalter sind um die Sicherheit bemüht. Die Frage, wie sicher die traditionellen Märkte sind, steht besonders nach dem Anschlag in Magdeburg vor einem Jahr im Fokus. Wie gehen die Veranstalter in Cottbus, Potsdam, Brandenburg an der Havel und im Spreewald damit um?

Für den Weihnachtsmarkt in Cottbus rund um die Spremberger Straße, den Stadtbrunnen und den Altmarkt gibt es ein „umfassendes Sicherheitskonzept“, wie die Veranstalter mitteilten. Dieses sei mit Behörden, Polizei und Feuerwehr abgestimmt. Das Konzept beinhalte Ordner, Risikoszenarien und Einfahrtsperren. 

Sechsstellig für Sicherheit

Die Veranstalter des Marktes „Potsdamer Weihnachtszauber“ wollen nicht öffentlich über ihre Terrorschutzmaßnahmen sprechen. „Wir können nur so viel sagen, dass wir für das Thema Sicherheit mehr als 250.000 Euro investieren“, hieß es. 

In Brandenburg an der Havel wird „Sicherheit wie jedes Jahr großgeschrieben“, sagten die Veranstalter des „Brandenburger Weihnachtszaubers“. Neben der Polizeipräsenz und Security sei der gesamte Markt eingezäunt, die Zäune würden weihnachtlich dekoriert. „Zusätzlich werden um den Markt große Betonpoller aufgestellt“, hieß es weiter. „Der Weihnachtsmarkt ist so ausgestattet, dass auch die Eingänge nicht mit Autos befahrbar sind.“

Bei der „Spreewaldweihnacht“ im Freilandmuseum Lehde werde besonders auf die Besucherlenkung geachtet, so die Veranstalter. Das Sicherheitskonzept sei eng mit Feuerwehr und Sicherheitsbehörden vor Ort abgestimmt. Unterstützung geben es durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Gelände. 

Sicherheit nach Anschlägen großes Thema

Die Sicherheit auf Weihnachtsmärkte wird besonders seit Anschlägen in Magdeburg und Berlin diskutiert. Vor fast einem Jahr war ein Attentäter mit einem Mietwagen über den Weihnachtsmarkt in Magdeburg gefahren und hatte sechs Menschen getötet und rund 300 zum Teil schwer verletzt. 

Bei dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016 war ein Mann mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge gerast. 13 Menschen kamen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Nach Angaben der Terrororganisation Islamischer Staat handelte der Attentäter in deren Auftrag.

Der Anschlag hatte auch in Brandenburg Folgen, wie Eberhard Heieck, Geschäftsführer der Veranstaltungsfirma Coex, damals bekanntgab. Demnach besuchten spürbar weniger Menschen in der Folge die Weihnachtsmärkte in Potsdam und Cottbus.

© dpa-infocom, dpa:251116-930-298520/1

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