Thursday, Feb 19, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite gesellschaft Mülldetektive, Videoübe...

Mülldetektive, Videoüberwachung, Kontrollen: Das ist der Plan der Berliner CDU gegen Hundehaufen, Kippen und Dreck

2025-11-17
In gesellschaft Vom Alexander Fröhlich

ÄHNLICHE ARTIKEL

Liebe im Jenseits: Zum 100. Geburtstag des Komponisten György Kurtág

Berliner Kultursenatorin Wedl-Wilson gibt Entwarnung: Das Maxim Gorki Theater knackt sein Sparschwein

Gerade erst hat der Berliner Senat den Bußgeldkatalog für Müllfrevel, achtlos weggeworfene Essensreste, Hundekot und Kippen drastisch erhöht – nun legte der Landesvorstand der Berliner CDU bei einer Klausur nach. Damit die Wegwerfsünder auch geschnappt werden und illegaler Müll schnell von Wegen und Straßen kommt, will die CDU langfristig mehr Personal einsetzen – und an Hotspots sogar Videoüberwachung. Ziel sei die konsequente Ahndung von illegaler Müllentsorgung.

Tagesspiegel Checkpoint: Berlins beliebtester Newsletter

Der schnellste Berlin-Überblick von Montag bis Samstag.

Ich bin damit einverstanden, dass mir per E-Mail interessante Angebote des Tagesspiegels unterbreitet werden. Meine Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

„Im Einzelfall und an besonderen Vermüllungsschwerpunkten sind auch unkonventionelle Maßnahmen, wie beispielsweise der Einsatz mobiler Videotechnik zu prüfen, um Müllsünder zu überführen“, heißt es in dem Beschluss.

Um Nachwuchs für die Ordnungsämter zu gewinnen, soll der staatlich anerkannte Ausbildungsberuf „Mitarbeiter im Allgemeinen Ordnungsdienst“ eingeführt werden. Die CDU will die Ordnungsämter auch mit Bodycams und Funkgeräten ausrüsten und sie besser vor Übergriffen schützen. Außerdem will sie sicherstellen, dass pro Bezirk drei Mülldetektive finanziert werden. Die durch sie generierten Einnahmen sollen an die Bezirke gehen. Auch gegen illegales Bekleben von Laternen, Verkehrsschildern und Hausfassaden mit Stickern sollen die Mülldetektive verstärkt vorgehen.

Wir wollen Berlin zum Glänzen bringen.

Ottilie Klein, Generalsekretärin der CDU Berlin.

Mehr Personal fordert die CDU auch für die Berliner Stadtreinigung (BSR). Die Sperrmüllsammlung der BSR soll verbessert und die Sperrmülltage in den Kiezen ausgeweitet werden, auch längere Öffnungszeiten der BSR-Recyclinghöfe gerade an Wochenenden soll es geben. Dazu soll die BSR Patenschaften für Kiezinitiativen übernehmen, die gegen das Müllproblem ankämpfen. Künstliche Intelligenz (KI) soll dabei helfen, besonders verschmutzten Bereichen oder Müllschwerpunkte schnell zu finden.

Laut Vorstandsbeschluss reichen Repressionen jedoch nicht gegen Dreck und Vermüllung aus. Es seien ein Bewusstseinswandel und eine tiefgreifende Verhaltensänderung nötig, mehr Bürgersinn und Verantwortungsgefühl der Menschen.

Die neuen Bußgelder

Neben einem Verwarngeld von 55 Euro kann beispielsweise eine weggeworfene Zigarette nunmehr mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro geahndet werden.

Für einen am Straßenrand entsorgten Altreifen wird ein Bußgeld in Höhe von 700 Euro vorgesehen. Bis zu einer Anzahl von fünf Stück kann das Bußgeld auf bis zu 3500 Euro steigen.

Der Regelbußgeldrahmen für Elektroaltgeräte und Sperrmüll mit schadstoffhaltigen Bestandteilen wurde verdoppelt und liegt nun bei 1000 bis 15.000 Euro.

Mehr zum Bußgeldkatalog finden Sie hier.

Generell will die CDU die neuen, teils empfindlich hohen Bußgelder stärker bekannt machen – etwa durch Schilder an Parks und Straßen. Das gelte auch für das Abladen von Haushaltsgeräten, Mobiliar oder „Zu Verschenken-Boxen“. Die Schilder sollen daher auch über die richtige Abfallentsorgung informieren – und zwar klar verständlich und in mehreren Sprachen.

„Wir wollen Berlin zum Glänzen bringen. Parks, Spielplätze und Straßen müssen Orte sein, an denen sich alle wohl und sicher fühlen können“, sagte Berlins CDU-Generalsekretärin Ottilie Klein. Das sei nicht nur eine Frage von Verantwortung und gegenseitigem Respekt, sondern auch Grundlage für ein gutes Miteinander. „Klare Regeln und konsequente Kontrollen sorgen dafür, dass Sauberkeit in Berlin wieder selbstverständlich wird. Dafür wollen wir die Voraussetzungen schaffen.“

Per App dunkle Wege melden

Nachts soll es keine dunklen Ecken und Wege mehr geben. Über die Ordnungsamt-Online-App sollen auch kaputte Straßenlampen oder zu wenig ausgeleuchteten Orten gemeldet werden können. Auf Spielplätzen, in Parks und stark frequentierten Aufenthaltsorten soll stärker kontrolliert und gefährliche Gegenstände wie Spritzen oder Kanülen sollen beseitigt werden.

Illegalen Graffitis und Schmierereien sollen konsequenter geahndet werden – und binnen 24 Stunden entfernt. Öffentliche Flächen, die regelmäßig betroffen sind, sollen gezielt für legale Street-Art-Projekte freigegeben werden.

Berliner Senat BSR Berlin CDU auf Facebook teilen auf Twitter teilen per WhatsApp teilen auf Flipboard teilen

ÄHNLICHE ARTIKEL

Tag 5 bei der Berlinale: Der Bär muss was essen

Tag 5 bei der Berlinale: Der Bär muss was essen

2026-02-17

Man ist, was man isst. In Kinosälen mampfen die Leute inzwischen alles. Bei einem Film über eine que...

Bekannt aus „Der Pate“ und „Apocalypse Now“: US-Schauspieler Robert Duvall im Alter von 95 Jahren gestorben

Bekannt aus „Der Pate“ und „Apocalypse Now“: US-Schauspieler Robert Duvall im Alter von 95 Jahren gestorben

2026-02-17

Hollywood-Star Robert Duvall ist nach übereinstimmenden US-Medienberichten tot. Der 95-Jährige starb...

Autoverkehr: Staugefahr auf der A115

Autoverkehr: Staugefahr auf der A115

2026-02-17

Wegen des Neubaus der Ringbahn- und der Westendbrücke drohen vor allem ab dem Berufsverkehr längere ...

SPD in Berlin: Michael Müller: „Ich wache nicht morgens auf und weine“

SPD in Berlin: Michael Müller: „Ich wache nicht morgens auf und weine“

2026-02-17

Dass Bundestagsabgeordnete es nicht wieder ins Parlament schaffen, kommt immer wieder vor. Es ist ab...

Wahlen: Krach: Bund muss Berlin stärker finanziell unterstützen

Wahlen: Krach: Bund muss Berlin stärker finanziell unterstützen

2026-02-17

SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach fordert ein stärkeres finanzielles Engagement des Bundes für die H...

Nächster Beitrag
Frau lebensbedrohlich verletzt: 60-Jähriger kracht in Berlin-Spandau gegen Container und Auto

Frau lebensbedrohlich verletzt: 60-Jähriger kracht in Berlin-Spandau gegen Container und Auto

EMPFOHLEN

Autoverkehr: Staugefahr auf der A115

Autoverkehr: Staugefahr auf der A115

2026-02-17
SPD in Berlin: Michael Müller: „Ich wache nicht morgens auf und weine“

SPD in Berlin: Michael Müller: „Ich wache nicht morgens auf und weine“

2026-02-17

MEISTGESEHEN

  • Wahlen: Krach: Bund muss Berlin stärker finanziell unterstützen

    Wahlen: Krach: Bund muss Berlin stärker finanziell unterstützen

  • Sicherheit, Charité, Staatsoper: Berlins SPD-Spitzenkandidat Krach fordert Zuständigkeit des Bundes

  • Es wird wieder kalt: Zum Wochenstart schneit es in Berlin und Brandenburg

  • Künstlerin für deutschen Venedig-Pavillon: Henrike Naumann in Berlin gestorben

  • Sinkende Nachfrage, steigende Kosten: Berlin stoppt Vergabe neuer Taxilizenzen

  • Wiedergutmachung für NS-Opfer wie Albert Einstein: 280.000 Entschädigungsakten gehen ins Landesarchiv Berlin

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.