Tuesday, Apr 14, 2026
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
Startseite gesellschaft Musik: „Felt Better Ali...

Musik: „Felt Better Alive“ - Pete Doherty feiert das Leben

2025-05-17
In gesellschaft Vom admin

ÄHNLICHE ARTIKEL

Blasse Sonne, kalter Mond: Fotos von Arno Schidlowski in der Alfred Ehrhardt Stiftung

Der Magier im Kreml: Was macht Jude Law auf Putins Thron?

Eklats, Drogen, öffentliche Abstürze: Wohl kaum ein Musiker hat das Image des Skandalrockers so perfekt verkörpert wie Pete Doherty. Dass er vor allem mit seiner legendären Band, den Libertines, die britische Popkultur über Jahre prägte, liegt sicher auch an der Musik - vor allem aber an Dohertys Eskapaden, seiner Beziehung mit Kate Moss, seinen Affären und Drogenabstürzen und den spektakulären Auseinandersetzungen mit seinem Bandkollegen Carl Barât, die einst im Gitarrendiebstahl gipfelten. 

Dass Doherty das alles überlebt hat, wundert ihn selbst wohl am meisten. Sein neues Soloalbum, das er an diesem Freitag (16. Mai) unter seinem vollen Namen Peter Doherty auf den Markt bringt, hat er „Felt Better Alive“ genannt - in etwa: „lebend fühlte sich besser an“.

Wenn Doherty, inzwischen 46 Jahre alt, vor dem Interview der Deutschen Presse-Agentur zu seinem neuen Album am Rande eines Konzerts in München durch die Straßen spaziert, an der Leine seinen riesigen, gemütlichen Hund Gladys, dann grüßt er die Menschen, die ihn erkennen, unterhält sich ausnehmend freundlich und ausgiebig mit ihnen, spricht andere Hundebesitzer an, um sich über die Tiere auszutauschen.

Elder Statesman des britischen Indie-Rock 

Er erinnert sich an frühere Auftritte in der Stadt und an das legendäre Münchner „Atomic Café“, das leider „tot“ ist. Bei dem Mann mit Hut erinnert nicht mehr viel an den hageren, drogensüchtigen jungen Mann, als der Doherty eins berühmt wurde. Inzwischen ist er so etwas wie der Elder Statesman des britischen Indie-Rock geworden, der jetzt reflektierte zurückblickt auf damals.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

„Ruhm und Geld, das war unser Fluch“, sagt er. „Darum waren wir so abgefuckt, weil es uns völlig egal war, wie wir das erreichen. Wir sind damit aufgewachsen, zu denken, das sei die Lösung für alle Probleme, das Happy End der Fernsehgeneration. Heute gibt es so viele Kanäle für Musiker, um das zu machen, was sie wollen.“

Im Interview erinnert Doherty sich an sein erstes Solo-Album „Grace/Wasteland“ aus dem Jahr 2009. „Als ich "Grace/Wasteland" geschrieben habe, gab es so viel Prachtvolles und Glück - aber da war trotzdem dieser Schatten über meinem Leben. Und jetzt ist es das Gegenteil: Heute liegen Tragik und Schatten über der Welt, die ganze Welt ist im Krieg, überall fliegen Bomben und rechtsgerichtete Oligarchen übernehmen die Macht. Aber mein Leben ist tatsächlich ziemlich ruhig und still.“

Einblick in ein offenbar ziemlich normales Familienleben 

Davon zeugt auch das Album: Es ist poetisch, ohne tragend zu sein, hat neben klassischem Doherty-Sound auch ungewohnte Country-Klänge. Der Titelsong „Felt Better Alive“ klingt beschwingt, leicht, glücklich, in „Calvados“ singt er eine Hommage an Apfelbaumwiesen und den Cidre seiner Wahlheimat - und mit „Pot of Gold“ gewährt das einstige Enfant Terrible einen humorvollen Einblick in sein offenbar ziemlich normales Familienleben mit Frau Katia und Tochter Billie-May in der Normandie: „Daddy's trying to write you a lullaby“, heißt es darin - Papa versucht, dir ein Schlaflied zu schreiben. „And if that lullaby is a hit, Dad can buy you loads of cool shit…“. Wenn er von der Tour zurückkehrt, so sagt er, dann sei er dran damit, die Windeln zu wechseln. Seine Frau sei da sehr klar.

Mit nicht einmal 30 Minuten ist „Felt Better Alive“ relativ kurz geworden. „Aber es ist perfekt“, sagt Doherty. „Ich war selbst überrascht, wie kurz es ist, aber es fehlt nichts.“

© dpa-infocom, dpa:250516-930-550349/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum Tod des Malers und Bildhauers: Thomas Zipp erkundete die Welt zwischen Wissenschaft, Religion und Wahnsinn

Zum Tod des Malers und Bildhauers: Thomas Zipp erkundete die Welt zwischen Wissenschaft, Religion und Wahnsinn

2026-04-09

Thomas Zipps Installationen sehen oft aus wie Labore. Versuchsanordnungen, in denen menschliche Zust...

Migration: Rückkehr nach Syrien? TV-Köchin mit Hoffnung, Arzt hat Angst

Migration: Rückkehr nach Syrien? TV-Köchin mit Hoffnung, Arzt hat Angst

2026-04-09

Malakeh Jazmati sitzt in ihrem Restaurant in Berlin-Schöneberg. Hinter der 39-jährigen Syrerin liege...

Fünfjähriger stirbt in Berliner Kita: Ermittlungen nach tödlichem Unfall dauern an

Fünfjähriger stirbt in Berliner Kita: Ermittlungen nach tödlichem Unfall dauern an

2026-04-09

Knapp drei Monate nach dem tödlichen Unfall in einer Berliner Kita ist weiter unklar, wie es dazu ka...

Zwischen –6 und 16 Grad: Frühlingswetter in Berlin bleibt wechselhaft

Zwischen –6 und 16 Grad: Frühlingswetter in Berlin bleibt wechselhaft

2026-04-09

Das Frühlingswetter in Berlin und Brandenburg bleibt weiter ziemlich wechselhaft. Zunächst zeigt sic...

Auch in Richtung Berlin: Erneute Vollsperrung der A24 ab Mittwochmorgen

Auch in Richtung Berlin: Erneute Vollsperrung der A24 ab Mittwochmorgen

2026-04-09

Die Autobahn 24 wird im Westen Mecklenburgs sowohl Richtung Berlin als auch Richtung Hamburg erneut ...

Nächster Beitrag
Meilenstein der Rockmusik: Albumklassiker der Dire Straits: „Brothers In Arms“ wird 40

Meilenstein der Rockmusik: Albumklassiker der Dire Straits: „Brothers In Arms“ wird 40

EMPFOHLEN

Migration: Rückkehr nach Syrien? TV-Köchin mit Hoffnung, Arzt hat Angst

Migration: Rückkehr nach Syrien? TV-Köchin mit Hoffnung, Arzt hat Angst

2026-04-09
Fünfjähriger stirbt in Berliner Kita: Ermittlungen nach tödlichem Unfall dauern an

Fünfjähriger stirbt in Berliner Kita: Ermittlungen nach tödlichem Unfall dauern an

2026-04-09

MEISTGESEHEN

  • Zwischen –6 und 16 Grad: Frühlingswetter in Berlin bleibt wechselhaft

    Zwischen –6 und 16 Grad: Frühlingswetter in Berlin bleibt wechselhaft

  • Auch in Richtung Berlin: Erneute Vollsperrung der A24 ab Mittwochmorgen

  • Unfälle: Frau nach Autounfall in der Prignitz in Lebensgefahr

  • Cannabis: 208 Cannabis-Strafen in Berlin nach Legalisierung aufgehoben

  • Grund unbekannt: Polizei findet Mann mit Stichverletzungen auf offener Straße

  • Nach tödlichem Unfall mit Blumenkübel: Staatsanwaltschaft Berlin ordnet Obduktion des 61-jährigen Opfers an

KATEGORIE

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts
  • Sitemap

© 2026 Vom Express01.

  • sport
  • politik
  • wirtschaft
  • gesellschaft
  • leben
  • experts

© 2026 Vom Express01.