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Neu veröffentlichte Mails: Prinz Andrew lud Epstein offenbar zum Abendessen in den Buckingham Palace ein

2026-02-09
In gesellschaft Vom admin

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Der tief in den Epstein-Skandal verwickelte britische Ex-Prinz Andrew (65) soll den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gemeinsam mit einer Frau aus Rumänien zum Abendessen in den Buckingham Palace eingeladen haben. Neu veröffentlichte Mails in dem Fall legen der Nachrichtenagentur PA zufolge nahe, dass die Einladung im September 2010 ausgesprochen wurde. Die Frau soll Teil einer Gruppe gewesen sein, die Epstein in London begleitet habe.

Vor dem Treffen hatte Epstein Andrew demnach geschrieben, um eine Zeit für das gemeinsame Abendessen zu vereinbaren. Darauf soll Andrew geantwortet haben: „Großartig! Wo willst du hingehen – in den Buckingham Palace oder in einen privaten Raum oder ein Restaurant?“

„Soll ich sie alle mitbringen, um etwas Leben in die Bude zu bringen?“

Später soll Epstein Andrew geschrieben haben: „Ich möchte Zeit mit dir allein verbringen, aber ich bin hier mit (Namen geschwärzt). Soll ich sie alle mitbringen, um etwas Leben in die Bude zu bringen?“ Andrew soll das bejaht haben. Außerdem soll Epstein geschrieben haben: „Bringe noch eine Rumänin (Name geschwärzt) mit, sehr süß.“

Über die weiteren Pläne, anwesenden Personen und den Verlauf des Abends gibt es laut PA keine Angaben. Am nächsten Tag soll Epstein aber an Andrew geschrieben haben: „Hat viel Spaß gemacht, später mehr.“ Den Angaben zufolge soll der US-Geschäftsmann der Frau zudem gesagt haben, Andrew habe sie „schön“ gefunden.

Im Dezember darauf soll Andrew der BBC zufolge Stargast einer ausgelassenen Promi-Party in Epsteins Stadthaus in New York gewesen sein – laut dem Sender das letzte bekannte persönliche Treffen der beiden. Doch der Kontakt sei damit entgegen früherer Angaben Andrews nicht beendet gewesen. Noch im selben Monat habe sich Andrew demnach bei Epstein gemeldet, um seiner „US-Familie“ Weihnachtsgrüße zu übermitteln. Er soll geschrieben haben: „Freue mich, euch alle bald wiederzusehen.“

Der jüngere Bruder von König Charles III., der als Bürgerlicher nur noch Andrew Mountbatten-Windsor heißt, pflegte eine enge Freundschaft mit Epstein. Andrew hat die Vorwürfe, in die Machenschaften des Sexualstraftäters verwickelt zu sein und sich selbst des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht zu haben, immer zurückgewiesen. Wegen seiner Verbindung zu Epstein musste er alle Ehren und Titel abgeben und zuletzt auch aus dem luxuriösen Anwesen Royal Lodge auf dem Gelände von Schloss Windsor ausziehen.

Ghislaine Maxwell hatte deutschen Presseausweis

In den Ermittlungsakten ist unterdessen auch ein Presseausweis aufgetaucht, der dem Anschein nach einen Bezug zu einem deutschen Journalistenverband hat. Das Dokument ist auf die aktuell im Gefängnis sitzende Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell mit Gültigkeit im Jahr 2017 ausgestellt, wie aus zwei Scans in den Akten hervorgeht, die jeweils die Vorderseite des Ausweises zeigen. Der „Spiegel“ hatte zuerst darüber berichtet.

Maxwell mit Epstein

© IMAGO/ZUMA Wire/IMAGO/SDNY

Einen Presseausweis erhalten Journalistinnen und Journalisten, um sich Zutritt zu Behörden und Ministerien zu verschaffen. Auch bei Veranstaltungen oder Notfällen werden Journalisten mit Presseausweis vor Ort vorgelassen. Warum Maxwell einen Presseausweis beantragt haben soll, ist bislang unklar – auch, warum dieser ausgestellt worden sein soll. Bei dem Dokument handelt es sich um einen internationalen Presseausweis der Internationalen Journalisten-Föderation. Zugeordnet ist das Dokument der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) innerhalb der Gewerkschaft Verdi.

Verdi teilte mit, dass ein solcher internationaler Presseausweis (IPC - International Press Card) für zwei Jahre gültig ist, demnach müsste er 2015 oder 2016 ausgestellt worden sein. „Zentral zugängliche Daten liegen uns zu einem mehr als zehn Jahre zurückliegenden Vorgang aber nicht vor“, hieß es weiter. (dpa)

Jeffrey Epstein Sexualisierte Gewalt auf Facebook teilen auf Twitter teilen per WhatsApp teilen auf Flipboard teilen

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