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Film: Weimer will Kinoförderung verändern

2025-08-01
In gesellschaft Vom admin

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Kulturstaatsminister Wolfram Weimer plant Änderungen bei den finanziellen Hilfen für Kinos in Deutschland. „Im Rahmen der Reform der Filmförderung des Bundes wird auch die Kinoförderung modernisiert“, heißt es in Antworten des Beauftragten für Kultur und Medien auf Fragen des Grünen-Kulturpolitikers Sven Lehmann. Ziel sei, „doppelte Förderstrukturen ab- und eine effiziente Kinoförderung aufzubauen“.

Es sei „eine neue Referenzförderung mit kultureller Ausrichtung konzipiert worden“, erklärte Weimer. Ziel sei die Stärkung der Programmarbeit. Es gehe um einen Anreiz, verstärkt deutsche, europäische und kulturell anspruchsvolle Filme sichtbar zu machen. Welche Summen ab 2026 zur Verfügung stehen sollen, ließ Weimer offen. Die Antworten liegen der Deutschen Presse-Agentur vor.

Rückgang der Umsätze

Lehmann, der Vorsitzende des Kulturausschusses im Bundestag ist, hatte nach Förderzahlen und Plänen zur Unterstützung der bundesweit gut 1.700 Kinos gefragt. Einer Studie zufolge müssten diese eigentlich jährlich 112 Millionen Euro investieren, zum Beispiel für neue Projektoren oder Leinwände. Doch kämpfen viele Häuser mit einem Rückgang der Ticketverkäufe und der Umsätze.

Aus Weimers Antwort geht hervor, dass 2024 - noch zu Zeiten seiner Vorgängerin Claudia Roth (Grüne) - 157 Kinos Geld aus dem sogenannten Zukunftsprogramm Kino erhielten. Dieses unterstützte vor allem Kinos in kleineren Städten bei Investitionen. Es war zuletzt mit zehn Millionen Euro ausgestattet. Weimer betonte, die Regierung plane, Kinos weiter aus dem Haushalt des Kulturstaatsministers zu fördern. Er legte sich aber nicht fest, ob das Zukunftsprogramm fortgesetzt werden könnte.

Warnung vor einem Kinosterben

Lehmann forderte den Kulturstaatsminister auf, die Kinoförderung zur Chefsache zu machen. Es sei gut, dass die Filmförderung aufgestockt werde, aber Kinos „gehen bei der Vergabe zusätzlicher Mittel bislang leer aus“, kritisierte Lehmann. Er meinte auch: „Wenn die Bundesregierung jetzt nicht zügig handelt, droht in den kommenden Jahren ein Kinosterben. Das hätte drastische Folgen für den Filmstandort Deutschland und unsere kulturelle Vielfalt.“

© dpa-infocom, dpa:250731-930-859674/1

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